Kanada debütiert beim ESC 2027 in Bulgarien – Céline Dion gewann bereits 1988
Kanada debütiert beim ESC 2027 in Bulgarien

Kanada wird im Jahr 2027 erstmals am Eurovision Song Contest (ESC) teilnehmen. Die Europäische Rundfunkunion (EBU) gab in Genf bekannt, dass der kanadische Sender CBC/Radio Canada dem Verband beigetreten ist und damit startberechtigt ist. Das Finale findet in Bulgarien statt, nachdem die bulgarische Sängerin Dara mit ihrem Song „Bangaranga“ den diesjährigen Wettbewerb gewonnen hatte.

Historischer Schritt für den ESC

Kanada ist nach Australien, das 2015 debütierte, das zweite außereuropäische Land, das am ESC teilnimmt. Die EBU betonte, dass die Aufnahme Kanadas eine positive Nachricht nach den Kontroversen um Israels Teilnahme und dem Boykott durch fünf Länder sei. Der Verband hat über 100 Mitglieder, nicht nur aus Europa, und organisiert unter anderem den Nachrichtenaustausch und technische Unterstützung bei Großveranstaltungen. In Deutschland sind ARD und ZDF Mitglieder.

Céline Dion: Kanadischer Sieg für die Schweiz

Die EBU erinnerte daran, dass Kanada den Wettbewerb in gewisser Weise bereits gewonnen hat: 1988 siegte die Kanadierin Céline Dion – allerdings für die Schweiz. Ihr Auftritt legte den Grundstein für ihre Weltkarriere. Nun wird Kanada erstmals mit einem eigenen Beitrag antreten.

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Auswirkungen auf den Wettbewerb

Die Teilnahme Kanadas erweitert den ESC über Europa hinaus und könnte weitere außereuropäische Länder zur Mitgliedschaft bewegen. Die genauen Modalitäten für die kanadische Vorentscheidung sind noch offen. Der ESC 2027 in Bulgarien verspricht ein besonderes Jubiläum zu werden, bei dem nun auch die kanadische Musikszene vertreten sein wird.

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