EU verschiebt Großbritannien-Gipfel nach Starmers Rücktritt
EU verschiebt Gipfel mit Großbritannien nach Starmers Rücktritt

Die Europäische Union hat nach der Rücktrittsankündigung des britischen Premierministers Keir Starmer die Verschiebung eines für Juli geplanten EU-Großbritannien-Gipfels bekannt gegeben. Ursprünglich sollte das Spitzentreffen am 22. Juli in Brüssel stattfinden, wurde aber nun vorerst vertagt.

EU-Ratspräsident Costa bedauert Verschiebung

EU-Ratspräsident António Costa erklärte in Brüssel, man habe intensiv und mit großer Zuversicht auf das Treffen hingearbeitet. „Jetzt müssen wir es aber natürlich vertagen und neue Möglichkeiten prüfen“, sagte Costa. Er betonte die Hoffnung, dass der Nachfolger von Starmer den eingeschlagenen positiven Kurs bei der Neugestaltung der Beziehungen zum Vereinigten Königreich fortsetze.

Von der Leyen würdigt Starmers Engagement

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerte sich ebenfalls zur Entwicklung. Starmer habe sich stets für eine starke und stabile Beziehung zur EU eingesetzt und einen echten Neustart in den Beziehungen ermöglicht, der auf Vertrauen basiert habe. Sie setze auf die Fortsetzung einer starken und stabilen Beziehung mit den Menschen des Vereinigten Königreichs. Die Aussagen fielen bei einer Pressekonferenz mit der Präsidentin des EU-Beitrittskandidatenlandes Moldau, Maia Sandu.

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Moldauische Präsidentin sieht EU-Chance

Sandu begrüßte Umfragen, nach denen die Mehrheit der Menschen im Vereinigten Königreich mittlerweile wieder Teil der EU sein möchte. „Ich bin überzeugt, dass die EU stärker sein wird, wenn das Vereinigte Königreich, Moldau, die Ukraine und die Staaten des westlichen Balkans beitreten“, sagte sie. Der Gipfel war erst vor wenigen Tagen angekündigt worden und hätte die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit weiter vertiefen sollen.

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