Erneuter Vorfall in Rastatt: Mädchen im Erlebnisbad unsittlich berührt
Rastatt: Mädchen im Erlebnisbad unsittlich berührt

In Rastatt hat sich ein erneuter Vorfall sexueller Belästigung in einem Erlebnisbad ereignet. Zwei Mädchen im Alter von 11 und 13 Jahren wurden am vergangenen Samstag von einem unbekannten Mann unsittlich berührt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht dringend Zeugen.

Der Vorfall im Detail

Nach Angaben der Polizei hielten sich die beiden Mädchen gegen 15:30 Uhr im Wellenbad des Erlebnisbades in Rastatt auf. Plötzlich näherte sich ihnen ein etwa 30 bis 40 Jahre alter Mann und berührte sie in unsittlicher Weise. Die Mädchen reagierten sofort und verließen das Becken. Sie informierten ihre Eltern, die daraufhin die Polizei verständigten.

Der Täter konnte unerkannt entkommen. Er wird als südländisch aussehend, mit kurzen schwarzen Haaren und einem Dreitagebart beschrieben. Zur Tatzeit trug er eine blaue Badehose. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

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Ähnliche Vorfälle in der Vergangenheit

Bereits vor wenigen Wochen gab es in demselben Erlebnisbad einen ähnlichen Vorfall. Damals wurde ein 12-jähriges Mädchen von einem Mann belästigt. Die Polizei konnte den Täter damals nicht ermitteln. Es ist unklar, ob es sich um denselben Täter handelt.

Die Polizei hat ihre Präsenz in und um das Bad verstärkt. Das Badmanagement zeigt sich betroffen und arbeitet eng mit den Ermittlungsbehörden zusammen. „Die Sicherheit unserer Gäste hat oberste Priorität“, so ein Sprecher des Bades.

Zeugenaufruf der Polizei

Die Polizei Rastatt bittet Zeugen, die am Samstag zwischen 15:00 und 16:00 Uhr im Erlebnisbad waren und verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden. Insbesondere sucht die Polizei nach Personen, die den Vorfall möglicherweise gefilmt oder fotografiert haben. Hinweise werden unter der Telefonnummer 07222/680-0 entgegengenommen.

Die Ermittlungen dauern an. Die Polizei schließt nicht aus, dass es weitere Geschädigte gibt, die sich bisher nicht gemeldet haben. Sie appelliert an Betroffene, sich vertrauensvoll an die Behörden zu wenden.

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