Spektakuläre Rettung: US-Soldaten nach Heli-Abschuss aus Meer gerettet
US-Soldaten nach Heli-Abschuss aus Meer gerettet

Oman – Die Rettung zweier US-Soldaten, deren Apache-Hubschrauber am Montag von einer iranischen Drohne abgeschossen wurde, liest sich wie ein Hollywood-Film. Mithilfe eines unbemannten Drohnenboots wurden die beiden Piloten aus dem Meer gerettet. Das berichtet das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf Informationen des US-Militärs.

Abschuss über der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump (79) schrieb am Dienstag auf „Truth Social“: „Ich wurde gerade von unserem großartigen Militär darüber informiert, dass die Iraner letzte Nacht einen unserer hochmodernen Apache-Hubschrauber abgeschossen haben, während dieser über der Straße von Hormus patrouillierte. Es waren zwei Piloten an Bord; beide sind wohlauf und unverletzt.“ Nun werden weitere Details der spektakulären Rettungsmission bekannt.

Zwei Stunden im Wasser

Laut „Wall Street Journal“ trieb die zweiköpfige Besatzung des abgestürzten AH-64-Apache-Hubschraubers rund zwei Stunden in den Gewässern vor der Küste Omans, nahe der Straße von Hormus. Die Rettung erfolgte durch ein unbemanntes Überwasserfahrzeug der U.S. Navy: ein von Saronic Technologies gebautes Drohnenboot vom Typ „Corsair“. Das Boot ist etwa 7,3 Meter lang, erreicht eine Geschwindigkeit von bis zu 64 Kilometern pro Stunde und kann rund 454 Kilogramm transportieren. Laut Hersteller ist „Corsair“ KI-gestützt. Ob das Boot bei der Rettungsmission vollständig autonom navigierte oder ferngesteuert wurde, ist öffentlich nicht bekannt.

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Erster Einsatz dieser Art

Das „Wall Street Journal“ berichtet, dass es sich um den ersten bekannten Einsatz eines unbemannten Überwasserfahrzeugs bei einer Rettungsmission des US-Militärs handelt. Das Drohnenboot brachte die beiden Soldaten von der Abschussstelle zu einem sichereren Ort auf See, wo sie von einem Rettungshubschrauber aufgenommen wurden. Ihr Zustand wird als stabil beschrieben.

Task Force 59 und Rüstungsauftrag

Das unbemannte Überwasserfahrzeug wurde von der Task Force 59 betrieben, erklärte US-Navy-Captain Tim Hawkins. Diese in Bahrain stationierte Einheit hat in den vergangenen Jahren den Einsatz unbemannter Systeme auf See vorangetrieben. Im Dezember 2025 erteilte die US-Marine dem texanischen Rüstungsunternehmen Saronic Technologies einen Produktionsauftrag im Wert von 392 Millionen US-Dollar (rund 340 Millionen Euro) für autonome maritime „Corsair“-Fahrzeuge.

Die Rettungsmission zeigt die zunehmende Bedeutung unbemannter Systeme für militärische Operationen. Die beiden Soldaten sind wohlauf und wurden medizinisch versorgt.

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