Die rumänischen Karpaten zählen zu den ursprünglichsten Naturregionen Europas. Während die Alpen längst erschlossen sind, bleibt das Făgăraș-Gebirge vielen Urlaubern unbekannt. Weite Wälder, abgelegene Täler und eine reiche Tierwelt prägen die Region. Genau das macht sie für Naturfans so reizvoll.
Unberührte Urwälder
Anders als in Mitteleuropa zeigt sich hier, was ein echter Urwald bedeutet: ein Ökosystem ohne menschliche Eingriffe. Alte Bäume sterben, neues Leben entsteht, umgestürzte Stämme bleiben liegen und nähren den Kreislauf.
Europas letzte große Wildnis
In den rumänischen Karpaten leben mehr große Raubtiere als irgendwo sonst in Europa: über 5000 Braunbären, rund 3000 Wölfe und etwa 2000 Luchse. Hinzu kommen Wildkatzen und seltene Arten.
Aus speziellen Hütten können Besucher Bären beobachten, die regelmäßig angelockt werden. Auf abgelegenen Wegen zeigen Spuren, aufgewühlte Erde oder abgeknickte Äste die Anwesenheit der Tiere.
Abseits der Touristenrouten
Viele Wandergebiete sind fernab von Städten und nur über Forstwege erreichbar. Diese Abgeschiedenheit vermittelt eine Ruhe, die in anderen Gebirgen selten ist. Hoch über den Wäldern eröffnen sich Blicke auf unberührte Landschaften.
Für Naturliebhaber und Wanderer gehören die rumänischen Karpaten zu den spannendsten und unbekanntesten Gebirgen Europas. Ursprünglichkeit, Artenvielfalt und Abgeschiedenheit machen sie zu einem echten Geheimtipp.
Hinweis: Die Reise wurde unterstützt von „TravelCarpathia“. Unsere Standards der Transparenz und journalistischen Unabhängigkeit finden Sie unter www.axelspringer.de/unabhaengigkeit.



