Berlin. Kommende Woche reist Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) mit einer Delegation von Unternehmern nach Rio de Janeiro und São Paulo. Ziel der Reise ist es, neue Geschäftsalternativen zu den USA zu erschließen. Die Reise soll die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Berlin und Brasilien stärken und neue Kooperationsmöglichkeiten ausloten.
Hintergrund der Reise
Die Reise findet vor dem Hintergrund zunehmender Handelsunsicherheiten mit den USA statt. Berlin sucht nach neuen Absatzmärkten und Partnern, um die Abhängigkeit von einzelnen Märkten zu reduzieren. Brasilien als größte Volkswirtschaft Lateinamerikas bietet vielfältige Chancen, insbesondere in den Bereichen erneuerbare Energien, Digitalisierung und nachhaltige Stadtentwicklung.
Geplante Aktivitäten
Während des Aufenthalts sind mehrere Treffen mit lokalen Wirtschaftsvertretern, politischen Entscheidungsträgern und potenziellen Investoren geplant. Die Delegation wird zudem Unternehmen und Forschungseinrichtungen besuchen, um konkrete Partnerschaften zu initiieren. Senatorin Giffey wird die Berliner Wirtschaft als Innovationsstandort präsentieren und für Investitionen werben.
Bedeutung für Berlin
Die Reise unterstreicht Berlins Bestreben, seine internationalen Wirtschaftsbeziehungen zu diversifizieren. Brasilien ist nicht nur ein wichtiger Handelspartner, sondern auch ein Land mit wachsender Nachfrage nach Technologien und Dienstleistungen, die Berlin bieten kann. Die Delegation erhofft sich konkrete Abschlüsse und langfristige Kooperationen.
Die Reise wird von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe organisiert und ist Teil einer Reihe von Aktivitäten zur Stärkung der Außenwirtschaftsbeziehungen Berlins. Weitere Reisen in andere Regionen der Welt sind geplant.



