Ein 35-jähriger Taucher ist am Samstagvormittag vor der Südwestküste Australiens bei einem Haiangriff ums Leben gekommen. Der Mann war beim Speerfischen in der Nähe von Michaelmas Island unweit der Stadt Albany unterwegs, als er von einem etwa 4,5 Meter langen Hai gebissen wurde, wie australische Medien unter Berufung auf die Polizei berichteten.
Rettungsversuche blieben erfolglos
Der Verletzte wurde mit einem Boot an Land gebracht und sofort medizinisch versorgt. Die Wiederbelebungsversuche blieben jedoch erfolglos. Die Behörden riefen die Bevölkerung im Gebiet um Michaelmas Island zu erhöhter Vorsicht auf und wiesen auf Strandschließungen hin.
Dritte tödliche Haiattacke binnen eines Monats
Es handelt sich um den dritten tödlichen Haiangriff in Australien innerhalb von nur vier Wochen. Mitte Mai war ein 38-Jähriger nahe der Insel Rottnest Island vor der Metropole Perth von einem Hai gebissen worden. Eine örtliche Rettungsorganisation teilte mit, dass zum Zeitpunkt des Angriffs ein vier Meter langer Weißer Hai in dem Gebiet gesichtet worden sei. Am 24. Mai starb zudem ein Taucher am Great Barrier Reef vor der australischen Ostküste nach einem Haiangriff.
Statistik: Durchschnittlich 2,8 Todesfälle pro Jahr
Nach offiziellen Daten aus dem Jahr 2025 gab es in Australien in den vergangenen zehn Jahren durchschnittlich rund 20 Hai-Zwischenfälle pro Jahr mit Verletzten. Im Schnitt wurden dabei jährlich 2,8 Todesfälle registriert. Für den Menschen sind vor allem drei in der Region heimische Arten gefährlich: Tigerhaie, Bullenhaie und Weiße Haie.
Die Behörden warnen weiterhin vor möglichen Gefahren im Wasser und raten Strandbesuchern, die Sicherheitshinweise zu beachten. Die genauen Umstände des aktuellen Angriffs werden noch untersucht.



