Im Hafen der ecuadorianischen Stadt Manta ist ein verheerender Brand ausgebrochen, der mehrere Schiffe zerstört hat. Große schwarze Rauchwolken ziehen über den als Drogenumschlagplatz bekannten Hafen. Das Feuer entstand nach ersten Erkenntnissen während Schweißarbeiten an einem der Schiffe und breitete sich rasend schnell auf benachbarte Boote aus.
Ursache des Feuers
Nach Angaben der örtlichen Behörden hatten Schweißer an Bord eines Schiffes gearbeitet, als Funken auf brennbare Materialien fielen. Das Feuer griff innerhalb kürzester Zeit auf insgesamt sechs Schiffe über. Die Rettungskräfte waren mit zahlreichen Löschfahrzeugen und einem Hubschrauber im Einsatz, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen.
Auswirkungen auf den Hafenbetrieb
Der Hafenbetrieb wurde vorübergehend eingestellt. Die Behörden sperrten das Gebiet weiträumig ab, um Schaulustige fernzuhalten und die Löscharbeiten nicht zu behindern. Verletzte gab es ersten Meldungen zufolge nicht, da die Besatzungen rechtzeitig evakuiert werden konnten.
Hintergrund: Manta als Drogenumschlagplatz
Manta gilt als einer der wichtigsten Häfen Ecuadors und ist gleichzeitig ein Brennpunkt im internationalen Drogenhandel. Immer wieder werden hier große Mengen Kokain beschlagnahmt, die in Richtung Europa und Nordamerika verschifft werden sollen. Die Brände haben nun auch die Sicherheitslage in dem Hafen verschärft.
Die Brandursache wird weiterhin von der Staatsanwaltschaft untersucht. Es wird geprüft, ob möglicherweise Fahrlässigkeit oder gar Brandstiftung vorliegt. Die betroffenen Schiffe erlitten teils Totalschaden, die wirtschaftlichen Schäden werden auf mehrere Millionen Dollar geschätzt.



