Freiwillige aus dem Ruhrgebiet unterstützen Projekte in Uganda
Ruhrgebiet-Freiwillige helfen in Uganda

Freiwillige aus dem Ruhrgebiet in Uganda: Ein Einsatz voller Herz

Im ostafrikanischen Uganda engagieren sich Freiwillige aus dem Ruhrgebiet mit viel Herzblut für verschiedene Hilfsprojekte. Die Gruppe, organisiert von der Velberter Hilfsorganisation Time to Help, reiste nach Jinja und Kampala, um in Waisenhäusern und Slums zu helfen. Dabei standen Begegnungen, praktische Hilfe und nachhaltige Projekte im Mittelpunkt.

Unterstützung für Waisenhäuser

Ein Schwerpunkt der Reise war das „Home of Hope“ Waisenhaus für Kinder mit Behinderung in Jinja. Die Freiwilligen spendeten 150 Rollstühle und halfen bei der Verteilung. Auch das Umul-Kura Waisenhaus und das Waampa Waisenhaus in Jinja wurden besucht. Hier wurden Lebensmittelpakete, Süßigkeiten und wiederverwendbare Damenbinden an die Kinder und Jugendlichen übergeben. Besonders berührend war der Besuch in einem Waisenhaus für sehbehinderte Kinder, wo die Gruppe Essen und Geschenke verteilte.

Bildung und Ausbildung fördern

Im NHDA Skilling Hub in Mutungo, Kampala, erhielten junge Frauen eine dreimonatige Nähausbildung. Nach erfolgreichem Abschluss bekamen sie eine Nähmaschine der Marke SINGER geschenkt, um sich eine eigene Existenz aufbauen zu können. Die genähte Kleidung wurde im Nachbarraum ausgestellt. Direktor Luswata Moses und Vorstand Ömer Ali begleiteten das Projekt.

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Wasserzugang und Hygiene

Ein weiteres wichtiges Projekt war die Eröffnung eines neuen Wasserbrunnens in einem Dorf in Jinja, realisiert von Fikret Dogan in Zusammenarbeit mit Clavis e.V. und Timetohelp. Die Dorfbewohner, darunter viele Mädchen, feierten die Eröffnung. Zudem verteilte die Gruppe wiederverwendbare Damenbinden im Mutungo Waisenhaus, um die Hygiene und Bildung von Mädchen und Frauen zu verbessern.

Begegnungen und besondere Momente

Neben der praktischen Hilfe gab es viele emotionale Begegnungen. Peter Osire, Koordinator des „Home of Hope“, zeigte ein Bild von Edith Lukabwe und ihrem behinderten Sohn Derrick. Die ehrenamtlichen Lehrerinnen Shabra Nakibogo, Halima Kigongo und Loreta Namudakyi im Waampa Waisenhaus beeindruckten mit ihrem Einsatz. Auch eine Flussfahrt auf dem Nil in Jinga bot den Freiwilligen eine willkommene Abwechslung.

Lebensmittelhilfe in den Slums

In den Slums von Jinja verteilte die Gruppe Lebensmittelpakete an die Bewohner. Jutta Paulfrey, Renate Zanjani und andere packten mit an. Die Köchin Mariam kümmerte sich im Umul-Kura Waisenhaus um das Essen. Die Kinder standen geduldig Schlange, um ihre Mahlzeit zu erhalten. Ein Bewohner des Slums bereitete selbstgemachte Nudeln zu, was die kulturelle Vielfalt zeigte.

Nachhaltige Hilfe und Dankbarkeit

Die Freiwilligen aus Velbert, darunter Renate Zanjani, Tanja Högström, Lars Rosanowski, Manfred Hell, Jutta Paulfey und Fikret Dogan, kehrten mit vielen Eindrücken zurück. Die Projekte in Uganda zeigen, wie nachhaltige Hilfe durch Bildung, Wasserzugang und medizinische Unterstützung das Leben der Menschen verbessern kann. Die Dankbarkeit der Kinder und Erwachsenen war überwältigend.

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