Die chinesische Polizei ermittelt in einem schockierenden Fall: Ein Border Collie namens Chutou, der auf der Plattform Douyin 1,5 Millionen Follower hatte, wurde entführt und noch am selben Tag in einem Spezialitätenrestaurant geschlachtet und gegessen. Der Besitzer, der bekannte Reiseblogger Gu, ist verzweifelt und fordert Gerechtigkeit.
Entführung und Tod des beliebten Hundes
Der Vorfall ereignete sich in der chinesischen Provinz Guangdong. Der Hund war bei einem Spaziergang entführt worden. Kurz darauf tauchte er in einem Restaurant auf, das für seine exotischen Gerichte bekannt ist. Der Besitzer erkannte seinen Hund erst, als er Bilder des toten Tieres in den sozialen Medien sah. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob gegen das Restaurant wegen illegaler Tierhaltung und -schlachtung vorgegangen werden kann.
Die Rolle der sozialen Medien
Der Fall hat in China und international für Empörung gesorgt. Tausende von Nutzern fordern strenge Strafen für die Täter. Gu, der auch als Reiseblogger aktiv ist, hat eine Petition gestartet, um ein Umdenken in der chinesischen Esskultur zu erreichen. „Das war nicht nur ein Hund, das war ein Familienmitglied“, sagte er in einem Interview. Die Polizei ermittelt nun wegen Diebstahls und Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.
Reaktionen aus der Bevölkerung
Viele Chinesen zeigen sich erschüttert. In den sozialen Medien wird die Tat als barbarisch verurteilt. Andere verteidigen die traditionelle Esskultur, in der Hunde als Nahrungsmittel gelten. Die Behörden betonen jedoch, dass die Entführung und der Verkauf eines Haustieres illegal sind. Der Fall könnte zu einer Verschärfung der Tierschutzgesetze führen.
Gu hat angekündigt, rechtliche Schritte gegen das Restaurant und die Entführer einzuleiten. Er hofft, dass der Fall ein Exempel statuiert und zukünftig solche Taten verhindert. Die Polizei sucht nach weiteren Zeugen, die Hinweise auf die Täter geben können.



