Berliner Philharmoniker: Saisonabschluss mit Italien-Flair bei 38 Grad
Saisonabschluss der Philharmoniker: Italien-Flair bei 38 Grad

Heiße Luft und italienische Klänge

Das Saisonabschlusskonzert der Berliner Philharmoniker in der Waldbühne lockte am vergangenen Abend rund 22.000 Besucher an. Unter dem Motto „Viva Italia!“ erlebten die Gäste bei brütenden 38 Grad Celsius ein Programm, das ganz im Zeichen der italienischen Musik stand. Die Hitze war allgegenwärtig: Zahlreiche Zuschauer fächelten sich mit Programmheften oder Fächern Luft zu, während die Wolkendecke langsam dichter wurde und ein Gewitter für 22 Uhr angekündigt war.

Dringlichkeit im Programm

Die drohenden Unwetter zwangen die Veranstalter zu einer straffen Zeitplanung. „Ein wenig Eile tut not, das Regenradar zeigt für 22 Uhr ein Gewitter an, also nichts wie los im Programm“, berichtete Christiane Peitz vom Tagesspiegel. Trotz der extremen Bedingungen ließen es sich die Philharmoniker nicht nehmen, ihr Publikum mit mitreißenden Interpretationen zu begeistern. Die Waldbühne, eine der bekanntesten Open-Air-Spielstätten Berlins, bot dafür die perfekte Kulisse – auch wenn die Luft flimmerte und die Hitze die Konzentration forderte.

Ein Fest für Italien-Liebhaber

Das Motto „Viva Italia!“ spiegelte sich nicht nur im Programm wider, sondern auch in der Stimmung des Abends. Die Auswahl der Stücke reichte von klassischen italienischen Kompositionen bis hin zu populären Melodien, die das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinrissen. „Schöner kann heiße Luft nicht sein“, kommentierte Peitz die gelungene Verbindung von sommerlicher Hitze und musikalischem Genuss. Die Berliner Philharmoniker bewiesen einmal mehr, dass sie auch unter widrigen Umständen ihr hohes Niveau halten können.

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