Der australische Musiker Nick Cave hat vor seinem Konzert mit der Band The Bad Seeds in der Berliner Waldbühne am Dienstagabend noch ein kleines Kulturprogramm absolviert. Wie das Berliner Kupferstichkabinett auf Instagram mitteilte, stattete Cave der Einrichtung einen Besuch ab und ließ sich im Studiensaal ausgewählte Werke der Sammlung zeigen.
Besuch mit der Lupe
Das Museum veröffentlichte ein Foto, das Cave zeigt, wie er sich mit einer Lupe über eines der Kunstwerke beugt. In dem Beitrag heißt es: „Bevor er heute Abend auf der Waldbühne Berlin auftritt, fühlen wir uns besonders geehrt, dass er sich die Zeit für einen Besuch bei uns genommen hat.” Der Besuch fand am Montag, den 30. Juni 2026, statt.
Das Kupferstichkabinett ist Teil der Staatlichen Museen zu Berlin und gilt als eine der bedeutendsten Sammlungen für Zeichnungen und Druckgrafiken, Buchmalerei und künstlerische Buchillustrationen. Die Einrichtung beherbergt eigenen Angaben zufolge rund 550.000 druckgrafische Werke sowie etwa 110.000 Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle und Ölskizzen.
Nick Caves Verbindung zu Berlin
Cave lebte in den 1980er Jahren in Berlin und gründete dort die Band The Bad Seeds. Mit dieser Band befindet er sich derzeit auf Europa-Tournee. Das Konzert in der Waldbühne war Teil dieser Tour. Der Besuch im Kupferstichkabinett zeigt Caves anhaltende Verbundenheit mit der deutschen Hauptstadt und seiner kulturellen Szene.
Der Abstecher ins Museum unterstreicht zudem Caves Interesse an bildender Kunst. Der Musiker ist nicht nur für seine Musik bekannt, sondern auch für sein Engagement in verschiedenen künstlerischen Bereichen, darunter Literatur und Film.



