Ex-Geisel Braslavski feiert Tod seines Hamas-Folterers mit Weizenbier
Ex-Geisel Braslavski feiert Tod seines Folterers mit Bier

Zwei Jahre lang wurde Rom Braslavski (22) von der Hamas gefoltert, gedemütigt und sexuell missbraucht. Der Deutsch-Israeli wurde am 7. Oktober 2023 entführt, Bilder des ausgehungerten jungen Mannes gingen um die Welt. Jetzt erfuhr Braslavski vom Tod seines Peinigers – und stieß mit einem Weizenbier darauf an. Seine Botschaft: „Ich habe gewonnen. Mögest du, so Gott will, in der Hölle schmoren.“

Emotionale Instagram-Beiträge nach Todesnachricht

Für Braslavski war die Nachricht kaum zu fassen. Nach seiner Freilassung hatte er über die Schrecken seiner Geiselhaft berichtet – nun veröffentlichte er mehrere emotionale Beiträge auf Instagram. Er kündigte eine freudige Nachricht an: „Hallo Freunde, heute ist der aufregendste Tag meines Lebens. Ich habe einen Anruf bekommen, der mein Leben komplett verändert hat.“

Israel tötet Terroristen-Kommandeur

Es war die Nachricht vom Tod seines Peinigers, eines Kommandeurs des Islamischen Dschihad. Die israelische Armee (IDF) bestätigte, dass der Mann bei einem gezielten Luftangriff in Gaza ums Leben kam. Der getötete Terrorist soll genau der Mann gewesen sein, den Braslavski als „Abu Yusuf“ kannte – den Mann, der ihn während der Geiselhaft bewachte und misshandelte.

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Rom Braslavski ist erleichtert. Auf einem Video ist zu sehen, wie er in einer Strandbar sitzt und ein Glas mit Weizenbier hebt: „Möge das dieses Bier sein, das ich auf dich trinke, während du dort in der Hölle bist. Abu Yusuf, mögest du – so Gott will – in der Hölle schmoren.“ Immer wieder wiederholt er diese Worte. Für ihn sind sie wie eine Befreiung: „Erst jetzt kann ich zu hundert Prozent sagen: Ich habe gewonnen.“

Braslavski überlebte dank Nudeln auf offenem Feuer

Rom hatte schon nach seiner Befreiung gesagt, dass er in der Gefangenschaft dem Teufel begegnet sei. In einem Propagandavideo zeigte die Hamas, wie sie den damals 20-Jährigen hungern ließ. Die Bilder, auf denen Rom sich ausgemergelt vor Schmerzen krümmt, gingen um die Welt. Seine Mutter Tami Braslavski sagte damals verzweifelt im BILD-Interview: „Mein Sohn hat keine Hoffnung, dass er überlebt.“

Doch Roms Überlebenswillen konnten die Terroristen nicht brechen. Unbeobachtet verbrannte er ein Buch und eine Uniform, kochte auf dem Feuer Nudeln, die ihn am Leben hielten. Als eine der letzten lebenden Geiseln kehrte Rom am 13. Oktober 2025 nach mehr als zwei Jahren Gefangenschaft nach Israel zurück. Jetzt, nach dem Tod seines Folterers, ist er wirklich angekommen.

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