Die Fête de la Musique hat in diesem Jahr für Rekordzahlen gesorgt. Allein in Berlin besuchten Tausende Menschen mehr als 1.000 Konzerte. Bundesweit beteiligten sich 75.000 Musikerinnen und Musiker an 45.000 Konzerten, die in über 180 Städten und Gemeinden stattfanden. Rund vier Millionen Besucher kamen zu den Veranstaltungen am 21. Juni. Diese Zahlen gab das Bundesnetzwerk Fête de la Musique Deutschland bekannt.
Teilhabe und Begegnung durch Musik
„Menschen Teilhabe an, Begegnung mit und Austausch über Musik zu ermöglichen, ist unser Anliegen“, sagte Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, laut der Mitteilung. Die Fête de la Musique wurde 1982 in Frankreich gegründet und wird heute in mehr als 1.000 Städten weltweit gefeiert. Das Konzept: Am Tag der Sommersonnenwende finden kostenlose Konzerte an ungewöhnlichen Orten statt – von Parks über U-Bahn-Stationen bis hin zu Hinterhöfen.
Internationale Verbreitung und lokale Besonderheiten
In Berlin lockten über 1.000 Konzerte Tausende Besucher an. Die Bandbreite reichte von Klassik über Jazz bis hin zu elektronischer Musik. Auch in anderen Großstädten wie Hamburg, München und Köln gab es zahlreiche Aufführungen. Die Fête de la Musique ist ein Fest der Laien- und Profimusiker, das die kulturelle Vielfalt feiert und den Zugang zur Musik für alle ermöglicht. Die Rekordzahlen zeigen das wachsende Interesse an diesem besonderen Musikereignis.



