Zum Tod von David Hockney: Er strahlte Optimismus in die Welt
Mit seinen Bildern kalifornischer Swimmingpools ist David Hockney berühmt geworden. Sein Stil ist leicht erkennbar, die Palette farbenfroh. Und sein Paradies leuchtet für alle, sogar im dunkelsten Hamburger Wohnungsflur. Ein Nachruf von Carola Padtberg.
Am 13. Juni 2026 verstarb der britische Künstler David Hockney im Alter von 88 Jahren. Er hinterlässt ein Werk, das wie kein zweites die Lebensfreude und den Optimismus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts einfängt. Hockney, der in Bradford, England, geboren wurde, fand seine künstlerische Heimat in Kalifornien. Die endlosen Sommer, die leuchtenden Farben und die scheinbar sorglose Atmosphäre der Westküste wurden zu seinen Markenzeichen.
Seine Gemälde von Schwimmbecken, Palmen und sonnengebräunten Körpern sind Ikonen der Pop-Art. Doch Hockney war mehr als nur der Maler des amerikanischen Traums. Er war ein unermüdlicher Experimentator, der sich immer wieder neu erfand. Ob als Fotograf, Bühnenbildner oder Zeichner auf dem iPad – Hockney blieb stets neugierig und innovationsfreudig.
„Ich male, was ich sehe, und ich sehe, was mich glücklich macht“, sagte er einmal. Diese Einstellung zog sich durch sein gesamtes Schaffen. Selbst in Zeiten persönlicher Krisen oder gesellschaftlicher Umbrüche verlor er nie seinen Optimismus. Seine Werke sind ein Zeugnis dafür, dass Kunst Trost spenden und Freude bereiten kann.
Hockneys Einfluss auf die zeitgenössische Kunst ist immens. Er inspirierte Generationen von Künstlern und prägte das Bild des modernen Künstlers als globalen Star. Seine Ausstellungen brachen Besucherrekorde, und seine Werke erzielen auf Auktionen Spitzenpreise. Doch trotz seines Ruhms blieb er bescheiden und zugänglich.
Mit David Hockney verliert die Kunstwelt einen ihrer größten Farbzauberer. Sein Vermächtnis lebt in seinen Bildern weiter, die noch lange nach seinem Tod die Menschen erfreuen und zum Träumen anregen werden. Die Nachricht von seinem Tod hat weltweit Trauer ausgelöst. Künstlerkollegen, Kritiker und Fans würdigen ihn als einen der bedeutendsten Maler des 20. und 21. Jahrhunderts.
„Seine Farben waren wie eine Explosion des Glücks“, schrieb ein Kritiker. „Er hat uns gelehrt, die Schönheit im Alltäglichen zu sehen.“ Hockneys Tod markiert das Ende einer Ära, doch seine Kunst bleibt unvergänglich. Sie wird weiterhin in Museen und Galerien auf der ganzen Welt zu sehen sein und neue Betrachter in ihren Bann ziehen.



