Die französische Schauspielerin und Regisseurin Agnès Jaoui hat ein bewegendes Interview über ihren neuesten Film, die Verarbeitung von Verlusten und ihre Sehnsucht nach Deutschland gegeben. Das Gespräch mit Thomas Abeltshauser erschien in der Funke Mediengruppe am 18. Juni 2026.
Ein ungewöhnlicher Film
Jaoui spricht über ihr neuestes Projekt, das sie als besonders unkonventionell beschreibt. Der Film thematisiert die Wucht von Verlusten und die Art und Weise, wie Hinterbliebene mit dem Tod umgehen. „Unsere Toten bleiben trotzdem bei uns“, betont die Künstlerin. Diese Aussage zieht sich wie ein roter Faden durch das Interview.
Die schwere Zeit nach dem Tod ihres Mannes
Nach dem Tod ihres Ehemannes fiel es Jaoui lange Zeit schwer, neue Drehbücher zu schreiben. Sie beschreibt diese Phase als eine der schwierigsten ihres Lebens. Erst allmählich fand sie zurück zur Kreativität. „Der Schreibprozess war blockiert, aber die Erinnerungen an ihn haben mir geholfen, wieder anzufangen“, erklärt sie.
Wunsch nach Deutschland
Besonders interessant ist Jaouis Wunsch, in Deutschland aufzutreten. Sie hat eine besondere Verbindung zum deutschen Publikum und möchte ihre Kunst hier präsentieren. „Deutschland hat mich immer inspiriert. Ich hoffe, bald wieder auf einer Bühne in Berlin oder München zu stehen“, verrät sie.
Die Kraft der Erinnerung
Jaoui betont, dass der Tod eines geliebten Menschen nicht das Ende der Beziehung bedeutet. „Unsere Toten bleiben trotzdem bei uns – in unseren Herzen, in unseren Gedanken und in unserer Kunst“, sagt sie. Diese Philosophie spiegelt sich in ihrem neuen Film wider, der das Publikum zum Nachdenken anregen soll.
Das vollständige Interview ist in der Funke Mediengruppe nachzulesen.



