Trump-Regierung erklärt offiziell: Treibhausgase sind nicht gesundheitsschädlich
Im Weißen Haus hat die Regierung von US-Präsident Donald Trump einen folgenschweren Schritt vollzogen: Am Donnerstag wurde die offizielle Einstufung von Treibhausgasen als gesundheitsschädlich aufgehoben. Diese Entscheidung markiert einen dramatischen Wendepunkt in der amerikanischen Klimapolitik und wird von Umweltschützern als katastrophal bewertet.
"Größte Deregulierung aller Zeiten" - Trump feiert den Abbau von Klimaschutz
Donald Trump persönlich präsentierte die Aufhebung der sogenannten Gefährdungsfeststellung als historischen Erfolg. "Wir lieben saubere, schöne Kohle, nicht wahr?", verkündete der Präsident bei einer Veranstaltung, die gezielt die Kohleindustrie unterstützt. Sein Umweltchef Lee Zeldin ergänzte: "Die Gefährdungsfeststellung und alles, was damit zusammenhängt, hat nicht nur die Emissionen geregelt. Sie hatte auch auf den amerikanischen Traum abgezielt. Jetzt ist dieser Papierkrieg beendet."
Die Konsequenzen dieser Entscheidung sind weitreichend. Ohne die juristische Grundlage, dass CO₂-Emissionen als ungesund gelten, entfällt die Rechtsgrundlage für zahlreiche Umweltvorschriften. Dies betrifft insbesondere Regulierungen für Benzin- und Dieselautos sowie für Gas- und Kohlekraftwerke. Die Autoindustrie, die Öl- und Kohlebranche jubeln über diese Deregulierung, während Klimaschützer alarmiert sind.
Trump's systematischer Angriff auf die Klimapolitik
Seit seinem Amtsantritt hat Donald Trump konsequent gegen klimapolitische Maßnahmen gearbeitet. Neben dem Austritt aus dem Pariser Klimaabkommen wurden Mittel für Klimaschutz und Forschung rigoros gekürzt. Der Ausbau von Windenergie wurde gezielt ausgebremst, und nun wird mit der Aufhebung der Gefährdungsfeststellung ein weiterer Meilenstein der amerikanischen Umweltgesetzgebung demontiert.
Trump äußerte sich bei der Veranstaltung auch abfällig über moderne Fahrzeugtechnologien: "Wenn man sich einige dieser Autos ansieht, funktionieren sie nicht einmal richtig. Sie sind vollgestopft mit Computern, die versuchen, ein paar Gramm Kraftstoff einzusparen. Wir haben genug Sprit für die nächsten 500 bis 1000 Jahre unter unseren Füßen."
Reaktionen und rechtliche Konsequenzen
Mehrere Umweltorganisationen haben bereits angekündigt, gegen die Aufhebung der Gefährdungsfeststellung vor Gericht zu ziehen. Für Rechtspopulisten und Klimawandelleugner in den USA stellt die Entscheidung dagegen einen politischen Sieg dar. Aus globaler Perspektive bewerten Experten diesen Schritt jedoch als schweren Rückschlag für den internationalen Klimaschutz.
Die systematische Demontage klimapolitischer Errungenschaften der letzten zwanzig Jahre innerhalb weniger Monate zeigt die Prioritäten der aktuellen US-Regierung. Während die Industrie kurzfristig von geringeren Regulierungskosten profitiert, warnen Wissenschaftler vor langfristigen ökologischen und gesundheitlichen Folgen.



