Minister Backhaus genehmigt Rettungsaktion für verletzten Wal Timmy
Nach Tagen voller kontroverser Diskussionen, Eilanträgen und öffentlichem Druck gibt es nun eine klare Entscheidung im Fall des gestrandeten Wals Timmy. Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus (SPD), hat den neuen Rettungsplan offiziell freigegeben und äußert sich erleichtert über diese Entwicklung.
„Ein Restrisiko bleibt immer“
„Ja, zunächst einmal bin ich ein Stück weit erleichtert“, erklärt Minister Backhaus in einem exklusiven Interview. „Allerdings ist natürlich erst alles gut, wenn die Rettungsaktion erfolgreich abgeschlossen ist. Ein gewisses Restrisiko bleibt dabei immer bestehen.“ Das nun genehmigte Konzept bewertet das Ministerium als machbar und leistbar, wobei besonders der schonende Umgang mit dem Tier im Vordergrund steht.
„Die Methode ist minimal invasiv und besonders rücksichtsvoll gegenüber dem Wal“, betont Backhaus. Sein persönlicher Wunsch sei es, „dieses wunderbare Geschöpf erfolgreich bis in den Atlantik zu bringen – oder wenigstens bis in die Nordsee.“ Die Finanzierung der aufwändigen Rettungsaktion wird dabei maßgeblich durch den ehemaligen Media-Markt-Manager Walter Gunz unterstützt.
Intensive Beratungen unter schwierigen Bedingungen
Die vergangenen Tage waren für den Umweltminister äußerst belastend. Neben fachlicher Kritik musste er sich mit Beleidigungen und sogar Morddrohungen auseinandersetzen. „So etwas habe ich in meinem gesamten Leben noch nicht erlebt – und ich möchte es auch nicht wieder erleben“, gesteht Backhaus. Besonders schmerzhaft sei für ihn, wenn „auf dem Rücken dieses wunderbaren Tieres politische Spielchen betrieben werden“, ohne dass konstruktive Lösungsvorschläge eingebracht würden.
Am Montagabend saß Backhaus drei Stunden lang mit den Entwicklern des neuen Rettungskonzepts in einer intensiven Videokonferenz zusammen. „Wir haben massive Nachfragen gestellt und alle Details genau geprüft“, berichtet der Minister. Die Antworten darauf trafen noch in derselben Nacht ein, und am Dienstagmorgen um 10 Uhr lagen bereits weitere wichtige Details vor. Bis 12 Uhr wurde schließlich der genaue Zeitplan für die Rettungsaktion finalisiert.
Bündelung aller Kräfte für den Wal
„Jetzt geht es ausschließlich um das Wohl des Tieres“, betont Backhaus entschieden. „Timmy hat es verdient, dass wir noch einmal alle verfügbaren Kräfte bündeln und ihm eine Chance geben.“ Inzwischen seien die genauen Strukturen der Rettungsarbeiten bekannt, und der Minister verspricht: „Wir bleiben rund um die Uhr, 24/7, an dem Tier dran.“
Er selbst sei jederzeit erreichbar, ebenso wie die stark geforderten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei. Trotz der angespannten Situation erhält Backhaus auch viel Zuspruch aus der Bevölkerung. „Ich agiere transparent und kümmere mich intensiv – nicht nur um den Wal, sondern auch um die zahlreichen anderen Probleme, die wir lösen müssen“, erklärt der Umweltminister.
Nun liege die letzte Hoffnung bei Timmy selbst. „Ich hoffe inständig, dass er seine Chance nutzen kann und die Rettungsaktion erfolgreich verläuft“, schließt Backhaus mit einem optimistischen Blick in die Zukunft.



