Storch zurück in Loitz: Ein Zeichen der Hoffnung nach schwierigen Jahren
In Loitz ist die Freude groß, denn der Storch ist in sein angestammtes Nest zurückgekehrt. Dieses befindet sich nun auf einem neuen Mast, was den Vogel jedoch nicht zu stören scheint. Im Gegenteil: Sein munteres Klappern deutet darauf hin, dass er sich wohlfühlt und sehnsüchtig auf seine Partnerin wartet. Die Rückkehr des Storches weckt Hoffnungen auf Nachwuchs, nachdem in den Vorjahren tragische Verluste bei den Jungtieren zu beklagen waren.
Engagement für den Storchenschutz: Ein neuer Mast für ein altes Nest
Die Umsetzung des Storchennestes auf einen neuen Mast war ein aufwendiges Unterfangen, das unter der Leitung des Loitzer Tierarztes Dr. Christoph Schepull durchgeführt wurde. Aufgrund baulicher Veränderungen auf dem Gelände der alten Gärtnerei wurde diese Maßnahme notwendig. Mit großer Sorgfalt und unter Einsatz von Krantechnik wurde das alte Nest abgenommen und in unmittelbarer Nähe des alten Standortes auf einem neuen Mast wieder aufgesetzt. Zahlreiche Zaungäste verfolgten die Arbeiten mit großem Interesse, während der Storch selbst scheinbar unbeeindruckt blieb, da am Nest selbst keine Veränderungen vorgenommen wurden.
Dr. Schepull, dem das Wohl der Störche besonders am Herzen liegt, zeigte sich erleichtert über die erfolgreiche Ankunft des Storchenmannes. Auch Anwohner wie die Hobbyfotografin Karin Heymann, die die Vögel seit Jahren mit ihrer Kamera begleitet, freuten sich über die Rückkehr. „Der Storch hat schon fleißig mit dem Klappern begonnen“, berichtete Heymann, was darauf hindeutet, dass der Vogel entschlossen ist, seine Partnerin anzulocken. Sie hofft, dass das Nest bald wieder mit Jungtieren gefüllt sein wird.
Positive Zeichen im Peenetal: Ein Storch als gutes Omen
Die Ankunft des Storches in Loitz wird, ähnlich wie in anderen Orten des Peenetals wie Görmin, als ein positives Zeichen gewertet. Viele Bewohner betrachten einen Storch im Ort als gutes Omen und beobachten mit Spannung, ob in diesem Jahr Nachwuchs zu erwarten ist. Die Hoffnungen sind besonders groß, da die vergangenen Jahre von Rückschlägen geprägt waren:
- Im Jahr 2024 überlebten drei Jungtiere nicht, wahrscheinlich aufgrund einer Krankheit, was dazu führte, dass das Nest bereits Mitte Juni leer war.
- 2025 schlüpften drei kleine Störche, von denen zwei überlebten und mit ihren Eltern im August in den Süden zogen.
Nun steht der Storch erneut vor der Aufgabe, für Nachwuchs zu sorgen. Dank des Engagements von Dr. Schepull und der sorgfältigen Nestumsetzung sind die äußeren Bedingungen dafür optimal geschaffen. Die Loitzer Gemeinschaft blickt gespannt in die Zukunft und hofft, dass der Storch in diesem Jahr erfolgreich brüten und eine gesunde Familie großziehen kann.



