Feldberger Müllsammelaktion: Über zwei Tonnen Abfall aus der Natur entfernt
Feldberg: Freiwillige sammeln über zwei Tonnen Müll

Feldberger Müllsammelaktion: Über zwei Tonnen Abfall aus der Natur entfernt

In der malerischen Feldberger Seenlandschaft haben sich rund 80 engagierte Freiwillige zu einer großangelegten Müllsammelaktion zusammengefunden. Der Aufruf der BUND-Ortsgruppe fand breite Resonanz: Etwa 60 Erwachsene und 20 Kinder folgten der Einladung, um am Samstag Abfälle an Straßenrändern, in Grünflächen und an Ufern zu beseitigen. Bereits in den Tagen zuvor hatten Kinder der Kita Murkelei und des Christopherus Kindergartens mit ihren Erzieherinnen in Feldberg vorgearbeitet und erste Müllmengen gesammelt.

Container-Sponsoring und spezielle Bergungsaktion

Der gesammelte Abfall wurde am Naturparkhänger abgegeben, wobei Flaschen separat erfasst wurden. Der übrige Müll landete in zwei Containern zu je zehn Kubikmetern, die von Remondis gesponsert wurden. In einer besonderen Kooperation mit dem Naturpark Feldberger Seenlandschaft fand zudem eine Bergungsaktion im Schafwasch des Dreetzsees statt. Naturpark-Ranger Axel Griesau sicherte dort mehrere Autoreifen und Metallschrott, musste sich wegen des Morasts jedoch auf Brettern vorarbeiten. Ein stark verrostetes Metallfass ließ sich trotz gemeinsamer Zugkraft nicht bergen und versank schließlich im Schlamm.

Reges Treffen nach der Arbeit und weitere Einsätze

Nach der anstrengenden Sammelaktion lud das Haus des Gastes zu einem Buffet mit Kuchen, Salaten und Suppen ein. Die Organisatoren berichteten von einem regen Austausch unter den Teilnehmern und einer im Vergleich zu Vorjahren deutlich höheren Beteiligung. Am darauffolgenden Sonntag arbeiteten Helferinnen und Helfer weiter auf dem Gelände des 3000Grad-Festivals. Dort entfernten sie größere Mengen illegal entsorgten Mülls, darunter Windeln, Autoreifen, Bauschutt, Spielzeug, Haushaltsgegenstände und Holzpaletten. Diese Abfälle wurden ebenfalls in den gesponserten Containern entsorgt.

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Beeindruckende Bilanz und Wunsch nach regelmäßigem Frühjahrsputz

Die Wiegung der beiden Container ergab ein Gesamtgewicht von 1906 Kilogramm – ohne die separat erfassten Glasflaschen. Einschließlich dieser Flaschen wurde die Marke von zwei Tonnen deutlich überschritten, wie die Organisatoren mitteilten. Die Initiatoren wünschen sich nun, dass die Gemeinde Feldberger Seenlandschaft künftig offiziell zum Frühjahrsputz in Stadt und Flur aufruft. Auf diese Weise könnten sich noch mehr Einwohnerinnen und Einwohner beteiligen. Aus ihrer Sicht lässt sich in gemeinsamer, konstruktiver Zusammenarbeit mehr für saubere Straßenränder, Ufer und Grünflächen erreichen. Die erfolgreiche Aktion zeigt, wie wichtig und effektiv bürgerschaftliches Engagement für den Naturschutz ist.

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