Wildnisstiftung startet Arten-Pirsch: Ostern 2026 wird zur Challenge für Biodiversität in Brandenburg
Arten-Pirsch in Brandenburg: Ostern 2026 als Biodiversitäts-Challenge

Wildnisstiftung Brandenburg startet Arten-Pirsch zur Osterzeit 2026

Die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg, bekannt als Wildnisstiftung, präsentiert pünktlich zum Osterfest 2026 eine innovative Ausflugsidee für alle Naturbegeisterten. Statt der traditionellen Eiersuche können Besucher in den Wildnisgebieten der Stiftung auf eine spannende Arten-Pirsch gehen. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an jene, die einen besonderen Osterspaziergang erleben möchten oder nach einer Alternative zur klassischen Ostereiersuche suchen.

Entdeckungstouren in geschützten Wildnisgebieten

Die Wildnisstiftung ruft dazu auf, in ihren Schutzgebieten auf ehemaligen Truppenübungsplätzen, wie beispielsweise bei Tangersdorf in der Nähe von Lychen, auf Entdeckungstour zu gehen. Entlang der entmunitionierten und sicheren Wanderwege – wobei Besucher strikt auf diesen Wegen bleiben müssen – lassen sich zahlreiche Pflanzen, Tiere und Pilze beobachten. Mit etwas Glück können seltene Arten wie der Ameisenlöwe, der Ziegenmelker, Seeadler oder verschiedene bedrohte Schmetterlingsarten gesichtet werden.

Die Stiftung ermutigt Teilnehmer, ihre Beobachtungen zu fotografieren und auf der speziellen Projekt-Website hochzuladen. Diese Möglichkeit besteht nicht nur während der Osterzeit, sondern das gesamte Jahr 2026 über. Zur Unterstützung bei der Artenbestimmung empfiehlt die Stiftung die Nutzung von Apps wie ObsIdentify oder Flora Incognita. Eine detaillierte Übersicht der zugänglichen Wanderwege wird auf der Website der Wildnisstiftung bereitgestellt.

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Attraktive Preise und wissenschaftlicher Beitrag

„Wer im Jahr 2026 Beobachtungen über unsere Website meldet, hat die Chance auf attraktive Preise“, kündigte Stiftungssprecherin Anika Niebrügge an. Unter allen Teilnehmern der Challenge werden Bestimmungsbücher, Naturbildbände sowie kostenfreie Plätze für Exkursionen in den Wildnisgebieten verlost. Dieses Incentiv soll die Beteiligung fördern und das Interesse an der heimischen Biodiversität steigern.

Das Projekt „Artenreich Wildnis“ zielt darauf ab, die Artenvielfalt in Gebieten sichtbar zu machen, in denen sich Natur frei und ungestört entwickeln kann. Auf einer Gesamtfläche von 15.150 Hektar überlässt die Stiftung die Natur in großen Wildnisgebieten auf den ehemaligen Truppenübungsplätzen Jüterbog, Heidehof, Lieberose und Tangersdorf sich selbst. Diese Flächen dienen als Rückzugsorte für seltene Tier- und Pflanzenarten, da sie keiner forstlichen oder landwirtschaftlichen Nutzung unterliegen.

Bürgerforschung als Schlüssel zur Biodiversität

Das Jahr 2026 steht bei der Wildnisstiftung vollständig im Zeichen der Biodiversität. Dieser Begriff umfasst nicht nur die Vielfalt der Arten, sondern auch deren Lebensräume sowie ökologische Prozesse, die die Grundlage allen Lebens auf der Erde bilden. Mit dem Projekt „Artenreich Wildnis“ lädt die Stiftung die Öffentlichkeit ein, Teil eines Citizen-Science-Projekts zu werden. Dabei liefern Bürger wertvolle Daten zur biologischen Vielfalt in den Wildnisgebieten und leisten so einen bedeutenden Beitrag zur wissenschaftlichen Forschung.

Die Wildnisstiftung plant im Biodiversitätsjahr 2026 zahlreiche weitere Mitmachaktionen und Veranstaltungen. Informationen und Termine dazu werden kontinuierlich auf der Website der Stiftung aktualisiert. Dieses Engagement unterstreicht die Bedeutung von Gemeinschaftsprojekten für den Schutz und das Verständnis der natürlichen Umwelt.

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