Montags-Matsch statt Frühling: Regen, Sturm und Gewitter über Deutschland
Montags-Matsch statt Frühling: Regen und Sturm über Deutschland

Montags-Matsch statt Frühling: Regen, Sturm und Gewitter über Deutschland

Zum Wochenstart geht es nicht ohne Schirm und dicke Jacke. Besonders an der Küste wird es stürmisch. Aprilwetter – und das schon vor dem April! Zum Wochenstart wird es richtig ungemütlich: Dichte Wolken, Regen, Sturmböen und sogar Gewitter ziehen übers Land, in höheren Lagen fällt erneut Schnee. Warme Kleidung und Schirm sind Pflicht, und die Winterreifen sollten besser noch auf den Felgen bleiben!

Experten warnen vor kühlem und windigem Wetter

Dr. Karsten Brandt zu BILD: „Je weniger wir vom Montagswetter erwarten, desto weniger werden wir enttäuscht!“ Es bleibt kühl, die Temperaturen liegen in ganz Deutschland unter 10 Grad. „Die dicke Winterjacke sollten wir also weiterhin anziehen“, sagt der Klimatologe. Wolkengrau begleitet uns den ganzen Tag, immer wieder kommt es zu Regen und Graupelschauern. Dazu ist es windig!

Regionale Unterschiede im Wettergeschehen

Diplom-Meteorologe Dominik Jung gegenüber BILD: „In Norddeutschland bleibt es wechselhaft mit wiederholten Schauern, teils auch kräftiger. Besonders an der Küste sind frische bis starke Böen, vereinzelt stürmische Böen möglich.“ Sonnige Abschnitte sind leider eher kurz. Im Westen gibt es Regen, der sich jedoch zwischendurch auflockert. Trotzdem: „Der Wind ist spürbar, aber meist weniger stark als im Norden. Im Osten wechseln sich Wolken und Regen ab“, so Jung. Im Süden ist es tendenziell freundlicher, es gibt auch sonnige Phasen. Allerdings können im Tagesverlauf einzelne Schauer entstehen, besonders Richtung Alpen.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Schneefall und Gewitter in höheren Lagen

Martin Jonas vom Deutschen Wetterdienst (DWD) warnt: „Es kann überall auch zu Gewittern kommen. Die sind nicht vergleichbar mit den Schwergewittern im Sommer, aber wir sollten sie nicht unterschätzen.“ Im Gebirge schneit es auch ab einer Höhe von 600 bis 800 Metern. „Der Schnee bleibt noch bis Dienstagmorgen, zum Beispiel im Erzgebirge in Sachsen oder in den Alpen“, ergänzt Dr. Brandt. Ittenhausen in Baden-Württemberg: Hier bedeckt Schnee noch die Osterdeko.

Besserung ab Mittwoch, aber Vorsicht bei Frost

Eine deutliche Besserung zeichnet sich erst am Mittwoch ab: Kein Regen oder Wind mehr und die Temperaturen sollen auf 10 bis 13 Grad klettern, ausgenommen in den Alpen und dem Bodenseeraum. Diplom-Meteorologe Jonas: „Ab Mittwoch wird es zwar wieder wärmer, aber nachts kann es weiterhin zu Frost kommen. Deshalb sollten wir empfindliche Pflanzen draußen noch schützen.“

Winterreifen noch nicht wechseln

„Oktober bis Ostern – von O bis O!“, heißt das Sprichwort, das den Zeitraum beschreibt, in welchem man die Winterreifen am Auto montiert haben sollte. Das gilt wohl auch dieses Jahr! Wetterexperte Dr. Brandt: „Mit dem Reifenwechsel sollten wir ganz klar noch warten! Nachts kann es noch gefrieren, im Gebirge kann noch Schnee fallen. Auch an Ostern ist das Wetter noch ein Überraschungspaket. Da ist laut Radar noch alles möglich!“ Eine bessere Faustregel hat Dominik Jung parat: „Erst dauerhaft stabile Temperaturen deutlich über 7 °C abwarten!“

Osterwetter mit Sturm und späterer Besserung

Dr. Brandt wagt schon mal einen vorsichtigen Ausblick auf Ostern: „Es schaut aktuell so aus, als würde an Karfreitag und Ostersamstag ein Sturm über Deutschland ziehen.“ Laut Karte sollen Sturmböen mit bis zu 100 km/h Geschwindigkeit aus Richtung Südwesten über Deutschland hinwegfegen. Der Klimatologe: „Ostersonntag soll es aber besser werden. Spätestens Ostermontag. Dann klappt es auch mit der Ostereier-Suche!“ Das bestätigt auch der DWD-Meteorologe: „Viele Anzeichen deuten auf wärmeres Osterwetter hin!“ Die Wetterkarte zeigt: Am Ostersamstag kann es stürmisch werden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration