DSDS-Kandidat legt sich mit Bushido an und bricht Auftritt ab
Bei der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" kam es am Samstagabend zu einem ungewöhnlichen Eklat. Der Kandidat Elyas Fakhri (30) aus Hamburg sorgte für den wohl schrägsten Auftritt der aktuellen Staffel, indem er weniger auf musikalische Darbietung als auf Konfrontation setzte. Sein Ziel: Rapper und Juror Bushido (47) zu provozieren. Doch der Plan ging spektakulär nach hinten los.
Plüschtier und Pömpel statt Gesang
Bereits im Aufenthaltsraum der RTL-Show posaunte Fakhri heraus: "Ich werde Deutschlands nächster Superstar 2026! Ich bin das All-Inclusive-Paket. Ich bin jung. Ich bin fresh." Als sogenannter Spaßvogel wollte er durchstarten und brachte zu seiner Performance ein Plüschtier sowie einen Pömpel mit. Der genaue Zweck dieser Requisiten blieb jedoch im Unklaren.
Die DSDS-Jury mit Dieter Bohlen (72), Isi Glück (35) und Bushido (47) zeigte sich schnell genervt von dem Kandidaten, der immer wieder grundlos laut und schrill auflachte. Poptitan Dieter Bohlen fragte sichtlich irritiert: "Kennst du das Wort Fremdschämen?" Bei seiner Vorstellung behauptete Fakhri, als Lehrkraft gearbeitet zu haben und nebenbei als Schauspieler und Model tätig zu sein. Die Jury äußerte deutliche Skepsis bezüglich der Glaubwürdigkeit dieser Angaben.
Provokation mit persönlicher Anspielung
Musikalisch wollte der Kandidat mit Deutsch-Rap punkten. Noch bevor er den Song "Jim Beam & Voddi" des Berliner Rappers AK Ausserkontrolle anstimmen konnte, kippte die Stimmung jedoch endgültig. Bushido, der bereits ahnte, dass Fakhris Darbietung keine Glanzleistung werden würde, riet ihm scherzhaft, sich beim Original-Interpreten vorab zu entschuldigen.
Daraufhin konterte Fakhri provokant: "Nein, warum sollte ich? Du kannst dich ja bei Arafat entschuldigen. Wäre vielleicht besser." Damit spielte er auf die bekannte Fehde des Rappers mit seinem Ex-Manager und Clan-Boss Arafat Abou-Chaker (50) an, die in einem langwierigen Gerichtsprozess gipfelte.
Dieter Bohlen gab sich ahnungslos und hakte nach: "Warum soll er sich bei Arafat entschuldigen? Versteh' ich nicht." Fakhri erwiderte: "Na, wegen der Schlagzeilen. Das hat man doch überall in den Medien gehört. Oder nicht?" Bushido selbst blieb erstaunlich gelassen und forderte den Unruhestifter nur lächelnd auf: "Leg mal los. Der Beat setzt gleich ein. Und dann die Performance deines Lebens. Hoffentlich."
Abbruch ohne einen gesungenen Ton
Doch Fakhri bekam offenbar kalte Füße. Plötzlich erklärte er: "Nee, ich hab' keinen Bock mehr." Ohne auch nur einen einzigen Ton gerappt zu haben, brach er seinen Auftritt ab und verließ die Bühne. Damit endete der vielversprechende Eklat in einem spektakulären Nichts.
Die DSDS-Jury blieb sichtlich verwirrt zurück, während die Produktion der Sendung mit dieser unerwarteten Wendung umgehen musste. Ein Kandidat, der mit großem Getöse auftrat, um dann ohne musikalische Darbietung abzubrechen, ist selbst in der langen Geschichte der Castingshow ein seltenes Ereignis.



