Blizzard-Warnung: Heftiger Wintersturm bedroht Nordosten der USA mit Schneemassen
Ein gewaltiger Wintersturm mit extremen Schneefällen und eisiger Kälte rollt auf den Nordosten der Vereinigten Staaten zu. Millionen von Einwohnern in mehreren Bundesstaaten müssen sich auf erhebliche Beeinträchtigungen einstellen, nachdem die Behörden offizielle Blizzard-Warnungen ausgegeben haben. Meteorologen prognostizieren in einigen Regionen Schneehöhen von mehr als einem halben Meter, was das öffentliche Leben vorübergehend lahmlegen könnte.
Offizielle Warnungen und Vorsichtsmaßnahmen
Für den gesamten Bundesstaat New Jersey gilt eine offizielle Blizzard-Warnung, wie Gouverneurin Mikie Sherrill am Sonntagmorgen Ortszeit mitteilte. Sie appellierte an die Bevölkerung, sich mit ausreichenden Vorräten einzudecken und während des Sturms möglichst nicht das Haus zu verlassen. Die Behörden definieren einen Blizzard als Schneesturm mit Windgeschwindigkeiten von mindestens 56 Kilometern pro Stunde und Sichtweiten unter 400 Metern, was zu gefährlichen Bedingungen führen kann.
Im Nachbarstaat New York warnte Bürgermeister Zohran Mamdani vor massiven Schneefällen und bezeichnete dies als den ersten Blizzard seit dem Jahr 2016. Die Millionenmetropole New York City hat zusätzliche Einsatzkräfte und Räumgeräte mobilisiert, um auf die erwarteten Schneemassen vorbereitet zu sein. Die Stadtverwaltung betont, dass alle Bürgerinnen und Bürger die Anweisungen der Behörden ernst nehmen sollten.
Hintergrund: Eine Serie von Winterextremen
Dieser Sturm reiht sich in eine Serie von heftigen Winterereignissen ein, die die USA in den letzten Wochen getroffen haben. Erst Anfang Februar brachte ein schwerer Wintersturm Schnee, Orkanböen, Sturmfluten und gefährliche Kälte in den Südosten des Landes. In North Carolina fielen örtlich Schneemengen, die zu den höchsten seit Beginn der Aufzeichnungen zählen.
In Florida meldeten Meteorologen neue Kälterekorde für den Monat Februar, mit Temperaturen, die teils unter den Gefrierpunkt sanken. Solche Werte waren dort zuletzt Ende der 1980er Jahre gemessen worden. Ende Januar hatten extreme Kälte und starke Schneefälle das Leben in vielen Teilen der USA weitgehend zum Erliegen gebracht, wobei nach Medienberichten mindestens 85 Menschen in mehreren Bundesstaaten ums Leben kamen.
Die aktuelle Blizzard-Warnung unterstreicht die anhaltende Gefahr durch winterliche Extremwetterlagen in den Vereinigten Staaten. Experten raten dazu, Notfallpläne zu überprüfen und sich auf mögliche Stromausfälle und Verkehrsbehinderungen vorzubereiten. Die Situation wird von den nationalen Wetterdiensten genau überwacht, um weitere Updates und Empfehlungen zu geben.



