Nasa: Astronauten wegen Lecks an ISS-Modul in Sicherheit gebracht
Astronauten wegen Lecks an ISS-Modul evakuiert

Auf der Internationalen Raumstation (ISS) hat sich ein Zwischenfall ereignet, der die Besatzung in Alarmbereitschaft versetzte. Wegen neu entdeckter Lecks an einem Modul wurden fünf Raumfahrer angewiesen, sich in das Raumschiff Dragon zu begeben. Dies gab die US-Raumfahrtbehörde Nasa bekannt.

Vorsichtsmaßnahme für die Crew

Bei den betroffenen Raumfahrern handelt es sich um alle vier Mitglieder der SpaceX-Crew 12, die im Februar auf der ISS angekommen war, sowie den US-Astronauten Chris Williams. Sie sollten im Dragon-Raumschiff bleiben, bis die Reparaturarbeiten abgeschlossen sind. Eine Nasa-Sprecherin betonte auf der Plattform X, dass es sich um eine reine Vorsichtsmaßnahme handele.

Lecks am Swesda-Modul

Die Lecks wurden an einem Transfertunnel des russischen Swesda-Moduls entdeckt. „Die Risse waren schon immer ein Problem, das die Nasa sehr genau beobachtet“, erklärte ein Experte. Aufgrund neuer Risse habe die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos beschlossen, umfangreichere Reparaturen durchzuführen. Von Roskosmos gab es zunächst keine weiteren Informationen zu dem Vorfall.

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Hintergrund: ISS und ihre Herausforderungen

Das Dragon-Raumschiff von SpaceX bietet Platz für bis zu sieben Personen. Seit etwa 25 Jahren leben und forschen kontinuierlich Raumfahrer auf der ISS. Die Besatzungen hatten in der Vergangenheit mehrfach mit Lecks zu kämpfen, insbesondere am Swesda-Modul. Zudem wurde die Station bereits mehrfach wegen drohender Kollisionen mit Weltraumschrott geräumt. Die aktuellen Reparaturen zeigen erneut die Herausforderungen des Langzeitbetriebs im All.

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