Nvidia schmiedet KI-Allianzen in Südkorea
Der US-amerikanische Chipkonzern Nvidia treibt den Ausbau seiner KI-Rechenzentren mit neuen Partnerschaften in Südkorea voran. Anlässlich eines Besuchs von Firmenchef Jensen Huang in Seoul wurden am Montag Vereinbarungen mit den Unternehmen SK Hynix, Naver und Doosan bekannt gegeben, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldete.
Technologiepartnerschaft mit SK Hynix
Mit dem Speicherchip-Hersteller SK Hynix wurde eine mehrjährige Technologiepartnerschaft für Speicherchips der nächsten Generation geschlossen. Diese soll eine stabile Versorgung mit wichtigen Komponenten sichern und neue Einsatzbereiche der künstlichen Intelligenz erschließen. Das Schwesterunternehmen SK Telecom plant zudem eine KI-Cloud im Gigawatt-Maßstab, deren erstes Rechenzentrum ab 2027 in Betrieb gehen soll.
Naver und Doosan setzen auf Nvidia-Technologie
Der südkoreanische Internetkonzern Naver und der Mischkonzern Doosan wollen Nvidia-Technologie für den Betrieb ihrer eigenen KI-Rechenzentren einsetzen. Doosan, das bereits Materialien für Nvidias Blackwell-Chips herstellt, erwartet im Gegenzug den Einsatz seiner Energielösungen bei Nvidia. Zudem plant Doosan, die physische KI-Technologie des US-Konzerns zu nutzen. Finanzielle Details der Vereinbarungen wurden nicht genannt.
Mit diesen Allianzen stärkt Nvidia seine Position im globalen KI-Wettbewerb und baut die Infrastruktur für die nächste Generation von KI-Anwendungen weiter aus. Die Partnerschaften unterstreichen die wachsende Bedeutung Südkoreas als Standort für KI-Innovationen.



