Meta erwägt Milliardenaufnahme über Aktienverkauf
Meta plant offenbar Milliarden-Kapitalerhöhung

Meta, der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, erwägt laut einem Bericht der Financial Times eine milliardenschwere Kapitalerhöhung über den Verkauf neuer Aktien. Hintergrund ist der enorme Kapitalbedarf für Investitionen in die Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI). Das Unternehmen folgt damit offenbar dem Beispiel von Alphabet, der Google-Muttergesellschaft, die kürzlich mit einer Aktienplatzierung von 85 Milliarden Dollar auf hohe Nachfrage gestoßen war.

Meta prüft Kapitalerhöhung nach Alphabet-Erfolg

Wie die Financial Times unter Berufung auf drei mit den Gesprächen vertraute Personen berichtet, hat Meta bislang jedoch keine Banken mandatiert und könnte sich letztlich auch gegen die Ausgabe neuer Aktien entscheiden. Der Bericht löste an der Börse deutliche Kursverluste aus: Die Meta-Aktie gab zeitweise um bis zu 7 Prozent auf 582,91 Dollar nach. Das Unternehmen reagierte zunächst nicht auf eine Anfrage zur Stellungnahme.

Alphabets Rekordplatzierung als Vorbild

Alphabet hatte kürzlich Aktien der Klasse A und Klasse C im Wert von insgesamt 18 Milliarden Dollar platziert und damit das ursprüngliche Ziel von 15 Milliarden Dollar deutlich übertroffen. Laut Bloomberg war das Angebot mehrfach überzeichnet. Die Erlöse sollen ebenfalls in den Ausbau der KI-Infrastruktur fließen.

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Milliardenschwere KI-Investitionen nötig

Meta-CEO Mark Zuckerberg treibt den Ausbau der KI-Kapazitäten massiv voran. Das Unternehmen investiert Milliarden in Rechenzentren, spezialisierte Chips und Forschung, um im Wettlauf um die führende Rolle bei künstlicher Intelligenz nicht zurückzufallen. Die Kapitalerhöhung würde Meta zusätzliche finanzielle Mittel verschaffen, um diese ambitionierten Pläne zu realisieren.

Analysten zeigen sich jedoch gespalten: Während einige die Notwendigkeit der Kapitalmaßnahme betonen, warnen andere vor einer Verwässerung der Aktien. Die endgültige Entscheidung von Meta steht noch aus.

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