Drohne trifft Passagiermaschine beim Anflug auf New Yorker Flughafen JFK
Drohne trifft Passagiermaschine bei Anflug auf JFK

Eine Passagiermaschine der Fluggesellschaft JetBlue ist am Montagmorgen beim Anflug auf den New Yorker John-F.-Kennedy-Flughafen (JFK) offenbar von einer Drohne getroffen worden. Die US-Luftfahrtbehörde FAA leitete umgehend eine Untersuchung des Vorfalls ein.

Pilot meldet Kollision in rund 1000 Metern Höhe

Der Pilot des Airbus A321, der aus Las Vegas kam, meldete den Zusammenstoß, als sich das Flugzeug in einer Höhe von knapp 1000 Metern befand, wie die FAA mitteilte. Der Vorfall ereignete sich gegen 7.15 Uhr Ortszeit. Trotz der Kollision gab es nach Angaben von JetBlue keine Komplikationen für die Reisenden: „Der Flug landete ohne Zwischenfälle, die Passagiere stiegen wie gewohnt aus und das Flugzeug wurde für eine Inspektion nach dem Flug aus dem Dienst genommen“, teilte die Airline mit. Es seien keine Schäden oder Anzeichen einer Kollision festgestellt worden. Man werde bei den Ermittlungen mit den Behörden kooperieren.

Helikopterpilot meldet Beinaheunfall mit ferngesteuertem Flugzeug

Nur wenige Stunden nach dem Vorfall mit der JetBlue-Maschine meldete ein Hubschrauberpilot einen Beinaheunfall mit einem ferngesteuerten Flugzeug in der Nähe desselben Flughafens. Die zuständigen Behörden prüfen auch diesen Vorfall. Die Häufung solcher Zwischenfälle wirft Fragen zur Sicherheit des Luftraums um Großflughäfen auf.

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FBI beschlagnahmt über 500 Drohnen während der Fußball-WM

Das US-Bundesamt für Ermittlungen (FBI) teilte am Montag auf der Plattform X mit, dass es gemeinsam mit Partnern auf Bundesebene seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in diesem Monat mehr als 500 Drohnen aus gesperrten Lufträumen in allen elf US-Austragungsstädten beschlagnahmt habe. „Aufgrund einer beispiellosen Koordination der Strafverfolgungsbehörden haben das FBI und unsere Partner des Heimatschutzministeriums (DHS) seit Beginn des FIFA-Weltcup-Turniers über 500 Drohnen aus dem gesperrten Luftraum in allen elf US-Austragungsstädten beschlagnahmt“, hieß es in dem Beitrag. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Sicherheit während des internationalen Sportereignisses zu gewährleisten.

Zunehmende Gefahr durch Drohnen im Luftverkehr

Die Vorfälle am JFK-Flughafen verdeutlichen die wachsende Gefahr, die von Drohnen für den zivilen Luftverkehr ausgeht. In den USA und weltweit kommt es immer wieder zu Beinahezusammenstößen zwischen Drohnen und Flugzeugen. Die FAA hat in den vergangenen Jahren verstärkt Regeln erlassen, um den Betrieb von Drohnen in der Nähe von Flughäfen zu unterbinden. Dennoch bleiben Verstöße an der Tagesordnung. Die Ermittlungen zu den aktuellen Vorfällen sollen nun klären, ob es sich um fahrlässiges oder vorsätzliches Handeln handelte.

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