KI-Rechenzentren im All: SpaceX vor Börsengang mit ehrgeizigen Plänen
SpaceX treibt KI-Rechenzentren im All voran

Kurz vor dem für diese Woche erwarteten Börsengang von SpaceX hat Firmenchef Elon Musk die Pläne für Rechenzentren im Weltall konkretisiert. In einem am Montag veröffentlichten Video betonte Musk, dass für die Umsetzung „keine Magie nötig“ sei. „Ein Großteil davon ist Technologie, die wir bereits für die Starlink-V3-Satelliten entwickelt haben“, erklärte er.

KI-Satelliten als Rechenknoten im Orbit

Musk und SpaceX-Ingenieur Ian Dahl skizzierten Pläne für Satelliten im Bereich Künstliche Intelligenz (KI), die als Rechenknoten im Orbit fungieren sollen. Diese Satelliten werden mit Sonnenenergie betrieben und durch Wärmeabstrahlung in den Weltraum gekühlt. Dies könnte helfen, die zunehmenden Energieengpässe irdischer KI-Anlagen zu umgehen.

Technische Details und Leistungsdaten

Der erste geplante KI-Satellit soll eine Spitzenleistung von etwa 150 Kilowatt und eine Dauerrechenleistung von 120 Kilowatt liefern. Musk zufolge entspricht dies in etwa einem einzelnen GB300-KI-Server-Schrank von Nvidia, der in der Spitze rund 140 Kilowatt verbraucht. Da die Satelliten keine großen Antennen für die Breitbandkommunikation benötigen, seien sie laut Dahl einfacher aufgebaut als bisherige Starlink-Modelle.

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Die Initiative ist Teil einer umfassenderen Strategie, die SpaceX vor dem Börsengang auch als wichtigen Anbieter von KI-Infrastruktur positionieren soll. Mit diesen Plänen will das Unternehmen nicht nur die Grenzen der Raumfahrt erweitern, sondern auch eine Schlüsselrolle im wachsenden Markt für Künstliche Intelligenz einnehmen.

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