Reinhold Heils Album „The Electric Heidiland“, das bereits 1996 produziert wurde, erscheint nun endlich. Der Musiker, der maßgeblich den Sound Berlins mitgeprägt hat, blickt auf eine bewegte Karriere zurück. Ein Kinderfoto von 1965 zeigt ihn mit einem damals uncoolen Kassengestell, wie er seinen neugeborenen Bruder im Arm hält – ein Bild, das er heute noch als „entstellend“ empfindet, aber zugleich die enge Bindung zu seinen Geschwistern widerspiegelt.
Die Entstehung von „The Electric Heidiland“
Das Album entstand in einer Zeit, als Heil bereits als Produzent und Musiker etabliert war. Mit Bands wie den „Neuen Deutschen Welle“-Pionieren und später als Filmkomponist prägte er die Musikszene. „The Electric Heidiland“ vereint elektronische Klänge mit rockigen Elementen und gilt als Meilenstein seiner Solokarriere. Die Veröffentlichung erfolgt nun über das Label „Berlin Sound Records“.
Ein Leben in Bildern
Die Privatfotos aus Heils Leben zeigen nicht nur musikalische Stationen, sondern auch intime Momente. Das Kinderfoto von 1965 ist eines der wenigen, das die ganze Familie zeigt. „Ich musste mir das Zimmer mit meinem kleinen Bruder teilen – das war in der Teenagerzeit immer dann problematisch, wenn ich eine Freundin hatte“, erinnert sich Heil. Heute pflegen die vier Geschwister ein enges Verhältnis, das an die Kindheit anknüpft.
Der Sound Berlins
Heil gilt als einer der Architekten des Berliner Sounds. Seine Arbeit mit Künstlern wie Nina Hagen und seine Filmmusiken für Produktionen wie „Das Leben der Anderen“ prägten die Musiklandschaft. „Berlin war immer eine Inspirationsquelle“, sagt Heil. „Die Stadt hat mich geprägt, und ich hoffe, dass man das in meiner Musik hört.“
Die Veröffentlichung von „The Electric Heidiland“ ist für den 15. Juli 2026 geplant. Fans können sich auf eine Neuauflage mit bisher unveröffentlichten Bonustracks freuen.



