Die schwer kranke norwegische Kronprinzessin Mette-Marit (52) hat erfolgreich eine Lungentransplantation erhalten. Das gab das norwegische Königshaus bekannt.
Eingriff verlief erfolgreich
Die Kronprinzessin, die seit Jahren an einer chronischen Lungenkrankheit leidet, wurde am Mittwoch operiert. Nach Angaben des Königshauses verlief der Eingriff ohne Komplikationen. Mette-Marit befinde sich auf dem Weg der Besserung und werde voraussichtlich mehrere Wochen im Krankenhaus verbringen.
Langanhaltende Gesundheitsprobleme
Die 52-Jährige leidet an einer Lungenfibrose, einer fortschreitenden Erkrankung des Lungengewebes. In den vergangenen Jahren hatte sie sich immer wieder aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, um sich Behandlungen zu unterziehen. Die Transplantation war der letzte Ausweg, um ihr Leben zu retten.
Das norwegische Königshaus bedankte sich bei der Spenderfamilie für ihre Entscheidung zur Organspende. Kronprinz Haakon, der Ehemann von Mette-Marit, zeigte sich erleichtert über den erfolgreichen Eingriff. Die gemeinsamen Kinder, Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus, stehen der Kronprinzessin in dieser schweren Zeit bei.
Die Lungentransplantation ist ein komplexer Eingriff, der eine intensive Nachsorge erfordert. Die Ärzte sind jedoch zuversichtlich, dass Mette-Marit sich vollständig erholen kann. In den kommenden Monaten wird sie sich schonen müssen, bevor sie ihre offiziellen Pflichten wieder aufnehmen kann.



