Thomas Tuchel bleibt beim Singen der englischen Nationalhymne weiterhin zurückhaltend. Der deutsche Nationaltrainer Englands erklärte, dass er sich das Mitsingen erst verdienen müsse. Einzig ein mögliches WM-Finale könnte ihn umstimmen.
Tuchel zögert bei der Hymne
Bei der bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada würde der 51-Jährige nur eine Ausnahme machen: Sollten die Three Lions tatsächlich das Endspiel erreichen. „Ganz zum Schluss“, wurde Tuchel vom „Telegraph“ zitiert. Schon bei seiner Vorstellung als englischer Nationalcoach hatte der Deutsche betont, sich das Recht, „God save the King“ mitzusingen, erst verdienen zu müssen.
Kein Mitsingen zum WM-Auftakt
Auf die Frage, ob er nun beim WM-Auftakt am Abend deutscher Zeit gegen Kroatien mitsingen werde, antwortete der frühere Bayern- und Dortmund-Coach: „Noch nicht. Ich glaube, so weit sind wir noch nicht.“ Tuchel fügte hinzu, er sei noch zu schüchtern: „Ich möchte niemanden beleidigen und möchte auch nicht den Fokus auf dieses Thema legen.“
Der Respekt vor der englischen Tradition und die Scheu, im Mittelpunkt zu stehen, halten Tuchel also davon ab, jetzt schon mitzusingen. Sollte England jedoch ins Finale einziehen, könnte sich dies ändern.



