Bundesregierung gründet neues KI-Sicherheitsinstitut zur Risikoanalyse
KI-Sicherheitsinstitut: Bund stärkt Analysefähigkeiten

Die Bundesregierung hat die Gründung eines KI-Sicherheitsinstituts beschlossen, um die Chancen und Risiken moderner KI-Modelle besser einschätzen zu können. Der Nationale Sicherheitsrat unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gab grünes Licht für die Einrichtung, wie die Regierung mitteilte. Ziel ist es, die Kapazitäten zur Analyse der Fähigkeiten aktueller KI-Systeme sowie ihrer potenziellen Gefahren zu bündeln.

Internationale Zusammenarbeit und Standards

Das neue Institut soll sich zudem intensiver mit vergleichbaren Einrichtungen im Ausland austauschen und auf einheitliche Standards im Umgang mit Künstlicher Intelligenz mit internationalen Partnern hinarbeiten. Viele Länder verfügen bereits über solche Institute. In Deutschland hatte bisher das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) ähnliche Aufgaben übernommen. Ein internationales Treffen zur Standardisierung von KI-Richtlinien fand beispielsweise im Dezember in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul statt, an dem auch das BSI teilnahm.

Weitere Beschlüsse des Sicherheitsrates

Der Nationale Sicherheitsrat befasste sich außerdem mit der sicherheitspolitischen Lage im Nahen und Mittleren Osten. Zudem wurde beschlossen, die Gesetze zur Versorgung der Bevölkerung und der Streitkräfte mit lebenswichtigen Gütern und kritischer Infrastruktur zu überprüfen und an die aktuellen Herausforderungen anzupassen. Die schwarz-rote Bundesregierung hatte den Nationalen Sicherheitsrat im vergangenen Jahr gegründet, um auf Krisen und Bedrohungen jeder Art schnell und effektiv reagieren zu können. Neben Mitgliedern der Bundesregierung und Sicherheitsbehörden können auch Vertreter der Länder eingeladen werden.

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