IFA 2024: Roboter für den Alltag und asiatische Konzerne dominieren
IFA 2024: Roboter für den Alltag und asiatische Konzerne

Die Internationale Funkausstellung (IFA) in Berlin ist in diesem Jahr trotz der anhaltenden Wirtschaftsflaute vollständig ausgebucht. Vom 6. bis 10. September 2024 präsentieren Aussteller aus aller Welt ihre neuesten Technologien für den Alltag. Besonders im Fokus stehen Roboter, die Haushaltsarbeiten erleichtern sollen. Asiatische Konzerne bieten ein Rundumpaket von der elektrischen Zahnbürste bis zum Elektroauto. Doch auch deutsche Hersteller wie AEG mischen weiterhin kräftig mit.

Asiatische Konzerne dominieren mit breitem Produktportfolio

Große asiatische Unternehmen wie Samsung, LG und Xiaomi zeigen auf der IFA ein breites Spektrum an Produkten, die den Alltag vernetzen und automatisieren. Von intelligenten Staubsaugerrobotern über smarte Küchengeräte bis hin zu Elektrofahrzeugen – die asiatischen Konzerne setzen auf eine nahtlose Integration in das Internet der Dinge. „Die IFA ist für uns die wichtigste Plattform, um unsere Vision eines vernetzten Zuhauses zu präsentieren“, so ein Sprecher von Samsung.

Deutsche Hersteller setzen auf Innovation und Qualität

Doch auch die deutsche Konkurrenz hat noch nicht aufgegeben. AEG präsentiert auf der Messe einen innovativen Handstaubsauger, der durch eine simple Schubumkehr auch Luftballons aufblasen kann. Der Akku des Geräts lässt sich wie ein Smartphone über USB-C aufladen. „Wir zeigen, dass deutsche Ingenieurskunst auch in Zeiten der Digitalisierung gefragt ist“, sagt ein AEG-Sprecher. Die IFA bietet laut Veranstaltern eine Plattform für über 1.800 Aussteller aus mehr als 50 Ländern.

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Roboter für den Alltag: Trend zur Automatisierung

Ein Schwerpunkt der diesjährigen IFA sind Roboter, die Haushaltsarbeiten übernehmen. Neben Staubsaugerrobotern präsentieren Hersteller auch Roboter für die Rasenpflege, Fensterreinigung und sogar für die Zubereitung von Mahlzeiten. „Das Ende der Hausarbeit ist in Sicht“, prophezeit ein Analyst. Die Nachfrage nach solchen Geräten steige stetig, da Verbraucher zunehmend Wert auf Bequemlichkeit und Zeitersparnis legten.

Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom nutzen bereits 22 Prozent der deutschen Haushalte einen Saugroboter. Bis 2026 soll der Markt für Haushaltsroboter weltweit auf über 30 Milliarden Euro wachsen. Die IFA zeigt, wie die Hersteller auf diesen Trend reagieren.

Wirtschaftsflaute bremst Messe nicht

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage ist die IFA in diesem Jahr komplett ausgebucht. „Die Ausstellerzahlen sind stabil, und wir verzeichnen sogar ein leichtes Plus bei den internationalen Teilnehmern“, so ein Messesprecher. Die IFA bleibt damit eine der wichtigsten Technologiemessen der Welt. Die deutsche Industrie hofft, durch Innovationen wie den AEG-Handstaubsauger wettbewerbsfähig zu bleiben.

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