Belgien-Trainer Garcia überrascht: De Bruyne gegen USA auf der Bank
Belgien-Trainer: De Bruyne gegen USA auf der Bank

Belgien hat im Achtelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft einen beeindruckenden 4:1-Sieg gegen die USA gefeiert. Trainer Rudi Garcia sorgte für eine große Überraschung, indem er Starspieler Kevin De Bruyne komplett auf der Bank ließ. „Wir haben Kevin nicht gebraucht. Wir haben Tore geschossen“, sagte Garcia nach dem Spiel.

Garcia riskiert und gewinnt

Der Franzose, der im Sechzehntelfinale gegen Senegal beim Stand von 0:2 nur noch zehn Minuten von seiner Entlassung entfernt war, ist nun auf Erfolgskurs. Gegen die USA setzte er auf andere Spieler und wurde belohnt. Doppeltorschütze Charles de Ketelaere, Nicolas Raskin und Hans Vanaken ragten heraus. Vanaken kam nach der Verletzung von Amadou Onana früh ins Spiel.

„Wir haben das Viertelfinale erreicht, das ist gut. Aber jetzt wollen wir auch ins Halbfinale“, sagte Garcia, der bei der WM mit blauem Hemd und roter Krawatte auffällt. Am Freitag (21.00 Uhr/MESZ) trifft Belgien in Inglewood bei Los Angeles auf Europameister Spanien.

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Belgien trotzt Balogun-Wirbel

Die Belgier ließen sich auch nicht vom Wirbel um US-Stürmer Folarin Balogun beeindrucken, dessen Sperre nach einem Anruf von US-Präsident Donald Trump bei FIFA-Boss Gianni Infantino aufgehoben worden war. „Unser Job war, auf dem Feld zu bestehen. Das haben wir getan“, sagte Kapitän Youri Tielemans.

Die Mannschaft verzichtete nach dem Abpfiff auf Triumphgeheul und zeigte sich bescheiden. Garcia erklärte seine Entscheidung gegen De Bruyne mit der Leistung des Teams: „Wir haben Kevin nicht gebraucht. Wir haben Tore geschossen.“

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