Schauspielerin Senta Berger, 85, hat in einem Interview mit dem „Stern“ über den Tod ihres Mannes Michael Verhoeven und ihres langjährigen Freundes Mario Adorf gesprochen. Verhoeven, ein Regisseur, starb vor rund zwei Jahren kurz vor den Dreharbeiten zu dem Film „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“. In diesem Jahr musste Berger zudem den Tod von Adorf verkraften, mit dem sie oft zusammengearbeitet hatte.
Über die Trauer sagte Berger: „Machen Sie sich keinerlei Hoffnung, es wird nie besser, jeder Tod eines geliebten Menschen ist aufs Neue grausam. Man gewöhnt sich nicht daran.“ Trotz der persönlichen Verluste setzt Berger ihre Arbeit fort. Sie ist aktuell für den Deutschen Filmpreis als beste weibliche Hauptrolle für „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ nominiert. Vor fünf Jahren hatte sie dort bereits den Preis für ihr Lebenswerk erhalten.
Obwohl Berger auf eine lange Karriere mit vielen Auszeichnungen zurückblickt, kämpft sie weiterhin mit beruflichen Rückschlägen. „Jedes Mal, wenn man Probeaufnahmen macht und dann ein anderer für eine Rolle vorgezogen wird, schmerzt das. Wieso der oder die, wieso bin ich nichts wert? Da kann man nicht gelassen sein. Man fühlt sich hilflos“, erklärte sie.



