Klamer Slush-Maschine im Test: Erfrischung für heiße Tage
Klamer Slush-Maschine im Test: Erfrischung für heiße Tage

Wenn die Temperaturen im Sommer steigen, gibt es kaum etwas Erfrischenderes als ein kühles Slush-Eis. Die bunten, halbgefrorenen Getränke wecken Erinnerungen an das Freibad, lassen sich aber auch zu Hause zubereiten. Doch wie gut funktioniert das? IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat die Slush-Eis-Maschine von Klamer getestet. Kann das Ergebnis mit dem Original vom Kiosk mithalten?

Klamer Slush-Eis-Maschine: Technische Daten

Die Maschine wiegt 10,7 kg, hat Maße von 47,6 x 45,8 x 24 cm und eine Leistung von 220 Watt. Sie fasst 500 bis 1.500 ml Flüssigkeit und Gläser mit einer Höhe von maximal 18,5 cm.

Testnote und Preis

Die Klamer Slush-Maschine erhält die Testnote 2,41 (Gut) und kostet 212,49 Euro. Die Note setzt sich zu 95 % aus der Labor-Testnote und 5 % aus der Preis-Note zusammen.

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Schnelle Inbetriebnahme

Die Slush-Maschine ist nach wenigen Handgriffen einsatzbereit. Fünf Programme mit voreingestellter Konsistenz stehen zur Verfügung, die Konsistenz kann auch manuell über fünf Stufen eingestellt werden. Laut Hersteller können Slush-Eis, Frappé, Milchshakes und Cocktails zubereitet werden.

Einfache Bedienung, aber lückenhafte Anleitung

Nach dem Befüllen genügt ein Knopfdruck zum Start. Während der Zubereitung zeigt der Bildschirm einen drehenden Kreis an, nach Abschluss erscheint „Cool“. Das Slush-Eis wird dann in ein Glas abgelassen, wobei die Maschine weiterlaufen muss – ein wichtiger Hinweis, der in der Anleitung fehlt. Der Dosierhebel funktioniert gut, die Maschine steht sicher. Die Plastikkomponenten wirken jedoch minderwertig. Die Reinigung ist einfach: Wasser einfüllen, Reinigungsprogramm starten, Reste werden ausgespült. Einzelteile wie Einfüllbehälter, Rührelement und Auffangschale sind spülmaschinenfest.

Geschmackstest: Maracuja-Slush und Frappé

Maracuja-Slush

600 ml Maracujanektar bei Zimmertemperatur wurden mit dem Slush-Eis-Programm zubereitet. Nach 38 Minuten war das Getränk ein gut durchmischter Slush mit -1,5 °C. Allerdings schmilzt die Masse am Boden des Glases schnell.

Frappé

Für den Frappé wurde eine Mischung aus kaltem Kaffee, kalter Vollmilch, Sahne und Puderzucker verwendet. Nach etwa einer halben Stunde war die Zubereitung abgeschlossen. Der Frappé war cremig und schmolz auf der Zunge.

Probleme mit Fanta-Slush

Laut Hersteller soll die Maschine auch Getränke mit mindestens sechs Prozent Zuckergehalt in bis zu 60 Minuten zu Slush verarbeiten. Im Test mit Fanta gelang dies nur bedingt: Die Maschine bereitete zwar Slush zu, aber es ertönte kein Signal. Nach 90 Minuten wurde der Versuch abgebrochen. Das Ergebnis war ein sehr eisiger Slush mit einer wässrigen Schicht und kaum Fanta-Geschmack.

Fazit

Die Klamer Slush-Maschine überzeugt mit einfacher Inbetriebnahme, Handhabung und Reinigung. Maracuja-Slush und Frappé liefern gute Konsistenz und Geschmack. Bei Fanta hingegen stoppt das Gerät nicht selbstständig, und Geschmack sowie Konsistenz enttäuschen. Zudem macht die Maschine einen weniger hochwertigen Eindruck. Die Empfehlung lautet: Spontane Experimente mit neuen Getränken sollte man vermeiden. Vor einem Kindergeburtstag empfiehlt es sich, die Funktion des gewünschten Programms vorab zu testen.

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