FU-Professorin Traninger erhält Berliner Wissenschaftspreis 2025
FU-Professorin erhält Berliner Wissenschaftspreis

Die Freie Universität Berlin kann sich über eine weitere Auszeichnung freuen: Professorin Anita Traninger, Romanistin und Rhetorikspezialistin, erhält den Berliner Wissenschaftspreis des Regierenden Bürgermeisters für das Jahr 2025. Dies gab die Senatskanzlei am Montag bekannt. Der mit 40.000 Euro dotierte Preis wird jährlich für herausragende Leistungen in Wissenschaft und Forschung verliehen.

Würdigung internationaler Spitzenforschung

Laut Jury gilt Traninger als eine international profilierte Stimme der literaturwissenschaftlichen Forschung zur Frühen Neuzeit. Sie forscht und lehrt am Institut für Romanische Philologie der Freien Universität und hat sich insbesondere mit Rhetorik und Wissensgeschichte einen Namen gemacht. Der Preis würdigt ihr bisheriges wissenschaftliches Werk und ihre Bedeutung für den Wissenschaftsstandort Berlin.

Nachwuchspreis für Wissenschaftshistorikerin

Der mit 10.000 Euro dotierte Nachwuchspreis geht in diesem Jahr an die Wissenschaftshistorikerin Caterina Schürch. Sie ist Juniorprofessorin an der Technischen Universität Berlin und beschäftigt sich mit der Entwicklung moderner Lebenswissenschaften. Ihre Forschung beleuchtet historische Prozesse, die zur Entstehung heutiger biologischer und medizinischer Disziplinen geführt haben. Der Nachwuchspreis richtet sich an Forschende unter 35 Jahren und soll den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern.

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Preisverleihung im Roten Rathaus

Die feierliche Übergabe der Preise ist für den 30. Juni im Roten Rathaus geplant. Der Berliner Wissenschaftspreis wird seit 2008 vom Regierenden Bürgermeister vergeben und ist eine der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnungen der Stadt. Er würdigt sowohl etablierte Wissenschaftler als auch den Nachwuchs und unterstreicht die Bedeutung Berlins als Wissenschaftsmetropole.

Mit der Auszeichnung werden nicht nur die individuellen Leistungen der Preisträger gewürdigt, sondern auch die Stärkung des Forschungsstandorts Berlin insgesamt. Die Senatskanzlei betonte, dass beide Preisträgerinnen mit ihrer Arbeit zur internationalen Sichtbarkeit der Berliner Wissenschaftslandschaft beitragen.

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