Verfassungsschutz warnt vor KI-Chatbots: „Unsichtbare Keile“ im Netz
Verfassungsschutz warnt vor KI-Chatbots

Verfassungsschutz warnt vor KI-Chatbots: „Unsichtbare Keile“ im Netz

Potsdam (dpa/bb) – Der Verfassungsschutz in Brandenburg schlägt Alarm: Immer häufiger werden Künstliche Intelligenz und Chatbots genutzt, um die öffentliche Meinung zu manipulieren. Besonders pro-russische Kampagnen setzen auf diese Technologie, wie aus dem bevorstehenden Verfassungsschutzbericht 2025 hervorgeht.

KI-Kampagnen untergraben Vertrauen

Innenminister Jan Redmann (CDU) warnte: „Diese KI-Kampagnen verfälschen nicht nur Fakten, sie attackieren das Fundament unserer Demokratie.“ Die größte Gefahr sei die schleichende Verunsicherung, da Bürger zunehmend nicht mehr zwischen echt und gefälscht unterscheiden könnten. Deepfakes, also täuschend echte Videos und Tonaufnahmen, hätten eine „massive sicherheitspolitische Dynamik“.

Zunahme verdeckter Operationen

Das Innenministerium beobachtet eine steigende Zahl solcher verdeckten Operationen. „Extremistische Netzwerke und ausländische Akteure nutzen immer ausgefallenere Methoden, um die freiheitliche demokratische Grundordnung von innen heraus zu destabilisieren“, hieß es. Redmann ergänzte: „Wir dulden keine unsichtbaren Keile in unserem gesellschaftlichen Diskurs.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Gegenmaßnahmen gefordert

Um die Manipulation zu bekämpfen, fordert Redmann eine starke IT-Sicherheit, echte Medienkompetenz und eine enge Allianz aus Staat, Wirtschaft und wacher Zivilgesellschaft. Nur so könne man die Demokratie vor den Gefahren der KI schützen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration