NSA soll Anthropics KI-Modell Mythos für Cyberangriffe nutzen
NSA setzt Anthropics Mythos für Cyberangriffe ein

San Francisco. Der US-Geheimdienst NSA soll laut einem Bericht der Financial Times das leistungsstarke KI-Modell Mythos des Unternehmens Anthropic für offensive Cyberoperationen einsetzen. Mehrere Informanten bestätigten, dass Anthropic rund ein halbes Dutzend Ingenieure beim Geheimdienst stationiert hat, die den Einsatz der Technologie begleiten und Modelle für spezifische Anwendungen anpassen.

Unklare Unterstützung bei laufenden Operationen

Bislang ist unklar, ob die Ingenieure von Anthropic die NSA bei laufenden Operationen direkt unterstützen. Mythos gilt als besonders nützlich, um in die Netzwerke von Ländern wie China oder Iran einzudringen. Weder Anthropic noch das US-Verteidigungsministerium wollten sich zu den Vorwürfen äußern.

Rechtsstreit mit dem Pentagon

Das Unternehmen steckt mitten in einem Rechtsstreit mit dem Pentagon. Anthropic hatte versucht, den Einsatz seiner KI-Modelle für Massenüberwachung amerikanischer Bürger sowie für autonome Kampfdrohnen einzuschränken. Daraufhin stufte das Verteidigungsministerium Anthropic als Risiko ein, woraufhin das Unternehmen Klage einreichte.

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Bedenken wegen Sicherheitslücken

Das Modell Mythos sorgt bei Regierungen, Finanzinstitutionen und IT-Unternehmen für Bedenken, weil es Sicherheitslücken in IT-Systemen erkennen und ausnutzen kann. Diese Woche kündigte Anthropic an, den Zugang auf 150 Organisationen in 15 Ländern auszuweiten. Bislang war Mythos seit seinem Start im April nur einer begrenzten Zahl von US-Organisationen zugänglich.

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