Am Mittwoch (ab 9.00 Uhr) findet am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam die Cybersicherheits-Konferenz statt, bei der führende Vertreter von Sicherheitsbehörden und Unternehmen über die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminelle diskutieren. Zu den erwarteten Teilnehmern gehören der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Sinan Selen, und die Präsidentin des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Claudia Plattner.
Zunahme der Bedrohung aus Russland
Seit Beginn des Angriffskrieges in der Ukraine hat die Bedrohung durch Cyberattacken und hybride Angriffe, insbesondere aus Russland, deutlich zugenommen. Die Sicherheitsbehörden sollen daher mehr Befugnisse zur Abwehr dieser Angriffe erhalten. Als typische Instrumente hybrider Bedrohung gelten Spionageaktivitäten, Cyberangriffe, Sabotageakte und Informationsmanipulation.
Künstliche Intelligenz erleichtert Cyberangriffe
Laut Sicherheitsbehörden macht auch Künstliche Intelligenz Cyberangriffe einfacher. Die Konferenz in Potsdam dient dazu, die aktuellen Herausforderungen zu analysieren und Strategien zur Verbesserung der Cybersicherheit in Deutschland zu entwickeln.



