Regelmäßiges Saunieren kann das Leben verlängern. Das legt eine finnische Langzeitstudie mit über 2.000 Teilnehmern nahe, die zeigt, dass Menschen, die mehrfach pro Woche in die Sauna gehen, ein um 40 bis 50 Prozent reduziertes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Natalja Fischer und Dr. Felix Bertram erklären in der Podcast-Folge „Länger Leben“ der Funke Mediengruppe, warum die Sauna mehr ist als ein Wellness-Ritual.
Sauna als Herz-Kreislauf-Training im Sitzen
Die Sauna wirkt laut den Experten wie ein Herz-Kreislauf-Training im Sitzen: Die Herzfrequenz steigt, die Gefäße erweitern sich. Bei ausreichender Hitze werden Hitzeschockproteine aktiviert, die wichtige Reparaturprozesse in den Zellen anstoßen. Diese Proteine helfen, Zellschäden zu reparieren und können so langfristig die Gesundheit fördern.
Weitere Gesundheitsvorteile und Mythen
In der Folge erklären Fischer und Bertram, welche weiteren Vorteile das regelmäßige Saunieren mit sich bringt, wie oft und wie lange man schwitzen sollte und worauf zu achten ist. Zudem räumen sie mit Mythen auf – etwa zur Entgiftung, zum Abnehmen und zum „Erkältung ausschwitzen“. Sie betonen, dass Saunieren nicht bei allen gesundheitlichen Beschwerden hilft und wer besser darauf verzichten sollte.
Expertenrat: Wann Vorsicht geboten ist
Die Experten empfehlen, bei bestimmten Vorerkrankungen wie akuten Infekten, Herzproblemen oder niedrigem Blutdruck vor dem Saunagang einen Arzt zu konsultieren. Auch Schwangere sollten vorsichtig sein. Insgesamt aber, so die Botschaft, ist die Sauna bei richtiger Anwendung ein wertvolles Instrument für die Gesundheit.



