Stromausfall in Sewastopol: Ukraine zerstört Eisenbahnbrücke auf Krim
Stromausfall in Sewastopol: Ukraine zerstört Brücke auf Krim

Nach einem ukrainischen Angriff auf Energieanlagen ist in Sewastopol auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim der Strom ausgefallen. Dies teilte der von Russland eingesetzte Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit. Zuvor seien neun Drohnen über der Stadt abgeschossen worden. Bei russischem Beschuss der ostukrainischen Stadt Balaklija wurde zudem nach Angaben der örtlichen Behörden eine Person getötet. Die Angaben lassen sich zunächst nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine zerstört wichtige Eisenbahnbrücke auf der Krim

Die ukrainische Armee hat nach eigenen Angaben eine Eisenbahnbrücke auf der von Russland 2014 annektierten Halbinsel Krim zerstört. Die Brücke über den Nord-Krim-Kanal sei ein strategisch wichtiger Übergang gewesen, der für die Logistik der russischen Truppen große Bedeutung gehabt habe, teilte das Militär mit. Die ukrainischen Spezialkräfte erklärten auf Telegram, sie hätten in Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Untergrund-Widerstandsbewegung zwei Angriffe auf die Brücke in der Nähe des Dorfes Rosdolne ausgeführt.

Das ukrainische Verteidigungsministerium teilte zudem mit, Drohnen hätten ein Öllager am Wärmekraftwerk Kertsch im Osten der Krim, ein Umspannwerk im Westen sowie eine Verteilstation für Flüssigerdgas in Simferopol getroffen, der zweitgrößten Stadt der Halbinsel.

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Ukraine hofft auf OECD-Kandidatenstatus im Herbst

Die Ukraine hofft auf einen Beitrittskandidatenstatus für die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Herbst. „Die Mitgliedschaft der Ukraine in der OECD ist uns sehr wichtig“, schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj nach einem Treffen mit dem Generalsekretär der Organisation, Mathias Cormann, in sozialen Medien. Ministerpräsidentin Julia Swyrydenko habe einen aktualisierten Antrag eingereicht.

Die OECD veröffentlichte drei Berichte zur Ukraine mit einer Beurteilung der Lage in den Bereichen Infrastruktur, öffentliche Verwaltung und Justiz. Diese Berichte zeigten ein Land, „das in Echtzeit Reformen durchführt und seine Institutionen näher an die von den fortschrittlichen marktwirtschaftlichen Demokratien der Welt geteilten Standards bringt“, sagte Cormann einer Mitteilung der Organisation zufolge.

Russlands Kritik an Trump wächst

Russland hat den USA vorgeworfen, Absprachen nicht eingehalten zu haben, die die Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump bei einem Gipfel in Alaska im August 2025 getroffen hätten. Die Agentur Interfax zitierte Vize-Außenminister Sergej Rjabkow mit den Worten, die USA seien von „grundlegenden Vereinbarungen“ abgewichen. Zudem beobachte Russland, dass sich „die Linie Washingtons immer mehr der fanatischsten antirussischen Politik annähert, die von den engsten europäischen Verbündeten der USA – nämlich Großbritannien und Frankreich – verfolgt wird.“ Außenminister Sergej Lawrow deutete an, der Gipfel sei möglicherweise ein „Trick der USA gewesen, um Zeit für die Wiederbewaffnung des Kiewer Regimes zu gewinnen“.

Putin wirft Nato Kriegsvorbereitung vor

Kremlchef Wladimir Putin hat der Nato vorgeworfen, einen Krieg gegen Russland vorzubereiten. Bislang hätten sich die Staaten des westlichen Bündnisses darauf beschränkt, die Ukraine zu unterstützen, sagte Putin im Kreml vor Absolventen der russischen Militärakademien. Nun werde im Westen offen davon gesprochen, „dass sie sich auf einen Krieg gegen uns vorbereiten und ihre Militär- und Offensivhaushalte aufstocken“. Um die Militarisierung zu rechtfertigen, bedienten sich die Nato- und EU-Staaten falscher Behauptungen über eine angebliche militärische Bedrohung durch Russland. Knapp 40 Prozent der russischen Haushaltsausgaben fließen dabei in die Bereiche Militär, Rüstung und Sicherheit.

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Tusk hält trotz Streit an Zusammenarbeit mit Ukraine fest

Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat den Wert der kommenden Wiederaufbaukonferenz für die Ukraine auch nach der Absage von Co-Gastgeber Wolodymyr Selenskyj betont. „Der Aufbau guter Beziehungen ist nicht nur ein Ausdruck von Anstand in schwierigen Zeiten, in Kriegszeiten, sondern er lohnt sich auch“, sagte Tusk der Nachrichtenagentur PAP zufolge in Warschau. In diesem Sinne sei die Konferenz mit der Ukraine vorbereitet worden, und so werde sie am Donnerstag und Freitag in Danzig stattfinden. Es gehe um etwa 200 Verträge und Hunderte Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau der Ukraine nach dem Krieg.

Putin: Ukraine will mit Angriffen Gesellschaft destabilisieren

Der russische Präsident Wladimir Putin wirft der Ukraine vor, mit Angriffen auf zivile Ziele die russische Gesellschaft destabilisieren zu wollen. Angesichts dieser Angriffe auf zivile Ziele sehe er keinen Grund für direkte Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, sagte Putin. Als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg greift die Ukraine seit einiger Zeit in Russland immer wieder mit Drohnen an. Zuletzt wurden vermehrt Treffer bei Ölraffinerien verzeichnet. Aus einigen Gebieten werden inzwischen Beschränkungen beim Treibstoffverkauf gemeldet.

Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen

Die ukrainische Ministerpräsidentin Julija Swyrydenko wird eine große Delegation bei einer in dieser Woche angesetzten Wiederaufbaukonferenz in Polen leiten. Der Delegation werden hochrangige Politiker, Vertreter der Wirtschaft und Gemeinden aus dem ganzen Land sowie Chefs von Staatsunternehmen angehören, wie Swyrydenko mitteilte. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj reist nicht nach Danzig. Polen ist einer der wichtigsten Unterstützer der Ukraine. Allerdings sind die Beziehungen derzeit angespannt wegen eines diplomatischen Streits. Dieser dreht sich um die Umbenennung einer ukrainischen Militäreinheit. Die Regierung in Kiew hat diese nach einer Truppe benannt, die während des Zweiten Weltkriegs gegen die Sowjets kämpfte, aber auch Massaker an Polen verübte.

Lawrow: Grundsätzlich bereit zur Wiederaufnahme von Gesprächen

Russland ist nach Angaben von Außenminister Sergej Lawrow zur Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen mit der Ukraine bereit. „Wir sind bereit, mit Kiew zu reden. Das waren wir immer“, sagte Lawrow vor Journalisten. Es könne an dem Punkt weitergemacht werden, an dem man zuletzt aufgehört habe, fügte er hinzu und verweist auf Gespräche, die kurz nach Beginn des Kriegs 2022 in Istanbul stattfanden und an die 2025 angeknüpft wurde. Allerdings signalisiert er keinerlei Bereitschaft zur Änderung der Forderungen Moskaus. Diese sehen unter anderem eine vollständige Aufgabe der Teile des Donbass vor, die Russlands noch nicht erobert hat. Die Ukraine lehnt dies ab. Die bislang letzten Friedensgespräche fanden im Februar statt. Vermittelt wurden sie von den USA, kurz bevor diese Ende Februar mit Israel den Krieg gegen den Iran begannen.

Russland erwägt Import von Benzin nach Angriffen

Russland erwägt einem Medienbericht zufolge angesichts von Versorgungsengpässen nach ukrainischen Angriffen auf seine Raffinerien den Import von Treibstoff. Zudem würden Subventionen für die Einfuhren diskutiert, um die Preise im Land zu deckeln, berichtete die Zeitung „Wedomosti“ unter Berufung auf zwei Insider. Die Optionen seien am Montag bei einem von Vize-Ministerpräsident Alexander Nowak geleiteten Treffen besprochen worden. Die Deckelung der Treibstoffpreise ist für die russische Regierung ein heikles Thema, da steigende Kosten die Inflation anheizen könnten.

Tote und Verletzte nach Beschuss ukrainischer Großstadt

In der südostukrainischen Industriestadt Krywyj Rih sind mindestens drei Menschen durch russischen Raketenbeschuss getötet worden. Weitere 19 seien verletzt worden, 5 davon schwer, teilte Militärverwaltungschef Olexander Wilkul bei Telegram mit. Demnach schlug eine Rakete in ein Objekt der zivilen Infrastruktur ein. Zuvor hatte die ukrainische Luftwaffe vor einer ballistischen Rakete mit Kurs auf die Geburtsstadt von Präsident Wolodymyr Selenskyj gewarnt.

Russland: Schule bei ukrainischem Angriff auf Saporischschja getroffen

Bei einem ukrainischen Angriff ist nach russischen Angaben ein Schulgebäude in dem von Russland kontrollierten Teil der ukrainischen Region Saporischschja beschädigt worden. Verletzte habe es nicht gegeben, meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die örtlichen Behörden.

Russland: Könnte bald Gefangenenaustausch mit Ukraine geben

Nach russischen Angaben könnte es bald einen weiteren Austausch von Kriegsgefangenen mit der Ukraine geben. Das meldete die staatliche russische Nachrichtenagentur Tass unter Berufung auf die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa. Beide Seiten haben bereits mehrfach Gefangene ausgetauscht.

Treibstoffkrise in Russland weitet sich bis nach Sibirien aus

Die durch ukrainische Angriffe auf Ölanlagen ausgelöste Treibstoffkrise in Russland weitet sich auf immer mehr Gebiete bis nach Sibirien aus. Mehrere russische Regionen rationieren inzwischen den Verkauf von Benzin und Diesel. In der sibirischen Region Omsk werde die Abgabe von Benzin auf 40 Liter pro Auto begrenzt, teilte Gouverneur Witali Chozenko auf Telegram mit. Diesel werde je nach Standort auf 80 bis 200 Liter limitiert, das Abfüllen in Kanister sei verboten. Damit sollten Panikkäufe an den Tankstellen verhindert werden. Auch die benachbarte Region Nowosibirsk bereitet nach Angaben ihres Gouverneurs Andrej Trawnikow ähnliche Einschränkungen vor. Ab Dienstag rationiert zudem der zweitgrößte russische Ölkonzern Lukoil den Verkauf von Benzin und Diesel in der Region Woronesch.

Offenbar erneut Ölterminal auf der Krim attackiert

Die Ukraine hat Medienberichten zufolge erneut strategisch wichtige Objekte in der russischen Schwarzmeerregion Krasnodar und auf der von Moskau annektierten Halbinsel Krim angegriffen. Getroffen worden seien dabei auch ein Ölterminal und ein Öldepot nahe der Großstadt Kertsch im Osten der Krim, berichtete das Internetportal „Ukrajinska Prawda“. Auf der gegenüberliegenden Seite der Meerenge wurde demnach mit dem Hafen Kawkas im Gebiet Krasnodar ebenfalls eine schon früher attackierte Anlage erneut unter Beschuss genommen. Offiziell gibt es bislang keine Bestätigung für die Angriffe. Das russische Verteidigungsministerium meldete lediglich den Abschuss von insgesamt 143 ukrainischen Drohnen, ohne Angaben zu den Folgen zu machen. In sozialen Netzwerken kursierende Bilder und Videos zeigen Explosionen und Feuer in der Nacht und dunkle Rauchwolken am Morgen. Die Flughäfen von Krasnodar und Sotschi waren stundenlang für den Flugverkehr gesperrt.

Russland: Mit Raketen bestückte Tu-160-Bomber absolvieren Testflug

Russische, mit Raketen bestückte Bomber vom Typ Tu-160 absolvieren nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau derzeit einen 16-stündigen Flug über der Barentssee und dem Europäischen Nordmeer. Der Routineflug in der neutralen Zone umfasse auch einen Test zur Luftbetankung, teilte das Ministerium auf Telegram mit. Die Maschinen werden nach russischen Angaben von MiG-31-Kampfjets begleitet und zeitweise von ausländischen Kampfflugzeugen eskortiert. Um welche Länder es sich dabei handelt, wird nicht mitgeteilt.

Estland: Abgestürzte Drohne mit Sprengsatz entdeckt

Im Südosten Estlands ist eine abgestürzte Drohne gefunden worden, die mit rund fünf Kilogramm Sprengstoff beladen war. Nach Angaben der Sicherheitsbehörden handelt es sich vermutlich um ein unbemanntes Flugobjekt, das Anfang Juni in den Luftraum des baltischen EU- und Nato-Landes eingedrungen war. Die Drohne sei von einem Anwohner beim Mähen im hohen Gras auf einem Feld in der Gemeinde Rõuge entdeckt worden. Einige Trümmerteile seien auch in einem Baum gefunden worden, von dem sie vermutlich heruntergefallen seien, sagte der Leiter der estnischen Sicherheitspolizei, Harrys Puusepp, dem estnischen Rundfunk. Puusepp vermutete, dass die Drohne am 3. Juni während eines ukrainischen Angriffs auf Russland auf einem Feld abstürzte.

Ukraine attackiert russisches Zentrum für Weltraumkommunikation

Ukrainische Drohnen haben das Zentrum für Weltraumkommunikation in der Stadt Dubna 120 Kilometer nördlich von Moskau angegriffen. Den vom Generalstab in Kiew gemeldeten Angriff bestätigten später staatliche russische Stellen. „Die Funktionstüchtigkeit der TV-Ausstrahlung und des Nachrichtenverkehrs wurde nicht gestört“, teilte der Pressedienst des russischen Betreibers von Kommunikationssatelliten mit. Die Folgen des Angriffs würden beseitigt, Personal sei nicht zu Schaden gekommen.

Erneute russische Angriffe auf Saporischschja

In der Nacht zum Montag hat Russland die Stadt im Südosten der Ukraine mit Drohnen attackiert. Die Systeme vom Typ Schahed trafen laut örtlichen Angaben vor allem Ziele in Wohngebieten. Eine Frau und drei weitere Menschen wurden verletzt.

Fabrik in Russland brennt nach Raketenangriff

In der westrussischen Millionenstadt Woronesch ist offiziellen Angaben nach eine Fabrik bei einem Angriff mit Marschflugkörpern beschädigt worden. „Zum derzeitigen Moment ist bekannt, dass es drei Verletzte gibt, davon ist einer schwer verletzt“, schrieb Woroneschs Gouverneur Alexander Gussew bei Telegram. Seiner Darstellung nach hat die Flugabwehr mehrere „fliegende Hochgeschwindigkeitsziele“ über der Stadt entdeckt und vernichtet, zugleich räumte er aber auch Schäden in den Produktionshallen eines Unternehmens ein. Medienberichten zufolge handelt es sich um eine Fabrik, in der Transistoren und andere Elektronikbauteile hergestellt werden, die auch für den Bau von Marschflugkörpern genutzt worden sein sollen.

Russland: Ukraine bedroht Souveränität von Belarus

Die russische Regierung wirft der Ukraine vor, die Souveränität ihres engen Verbündeten Belarus zu bedrohen. Es gebe jedoch keinen Zweifel daran, dass die Führung in Minsk in der Lage sei, sich selbst zu verteidigen, erklärte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj droht Belarus mit Maßnahmen, sollte das Land nicht umgehend militärisches Gerät abziehen, das Russland nach seinen Worten zur Koordinierung von Angriffen auf die Ukraine nutzt. Der russische Staatschef Wladimir Putin und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko würden die Äußerungen Selenskyjs besprechen, kündigte Peskow an.

Ukraine: Haben russisches Satelliten-Zentrum bei Moskau attackiert

Das ukrainische Militär hat nach eigenen Angaben das russische Satellitenkommunikationszentrum in Dubna angegriffen. Bei dem Angriff auf die Anlage in der Region Moskau sei starke Rauchentwicklung beobachtet worden, teilte der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte mit. Das genaue Ausmaß der Schäden werde derzeit noch ermittelt. Laut der Website der russischen Satellitenkommunikationsgesellschaft (RSCC) ist die Anlage in Dubna die größte Satelliten-Bodenstation in Russland und eine der größten in Europa.

Ukraine entscheidet über Europa-Vertreter bei Russland-Gesprächen

Die Ukraine entscheidet nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj, wer Europa bei möglichen Verhandlungen mit Russland vertritt. Die europäische Seite werde das Format prüfen und mehrere Optionen vorschlagen, sagte Selenskyj in einem Interview mit ukrainischen Medien. Kiew werde dann die Wahl treffen. „Das ist fair.“

Tote nach russischen Angriffen an mehreren Orten der Ukraine

Durch russische Angriffe sind in der Ukraine mindestens fünf Menschen getötet worden. In der Gemeinde Snob-Nowhorodske im nordostukrainischen Gebiet Sumy habe ein Drohnenangriff das Haus einer kinderreichen Familie getroffen, teilte die regionale Staatsanwaltschaft mit. Ein 13-Jähriger, sein Vater und seine Großmutter seien ums Leben gekommen. Die Mutter und zwei Geschwister im Alter von 10 und 13 Jahren wurden den Angaben zufolge verletzt. In Saporischschja im Südosten der Ukraine wurde eine Frau bei einem russischen Drohnenangriff getötet, wie Militärgouverneur Iwan Fedorow mitteilte. Drei weitere seien verletzt worden.

Russland sperrt Krimbrücke für den Autoverkehr

Russische Behörden auf der von Moskau besetzten ukrainischen Halbinsel Krim informierten in der Nacht über die Schließung der Krim-Brücke zwischen Kertsch und dem russischen Festland für den Autoverkehr. Auch der Hafen Kawkas auf der russischen Seite der Straße von Kertsch soll bei dem Angriff getroffen worden sein. Der Fährverkehr zwischen dem Festland und der Krim wurde eingestellt. Auf der Halbinsel gibt es eine Benzin-Krise. Der von Moskau eingesetzte Statthalter von Sewastopol, Michail Raswoschajew, informierte am Morgen bei Telegram, dass sich die Kraftstofflieferungen weiter verzögerten. Die für Sonntag geplante Zuteilung von Benzin für Autofahrer müsse abgesagt werden. Tanken sei nur für die operativen Dienste möglich.