Mit dem neuen XPS 13 erweitert Dell sein Angebot unterhalb des Premium-Segments und tritt damit gegen das MacBook Neo von Apple an. Das Gerät richtet sich an Windows-Nutzer, die ein leistungsstarkes Notebook zu einem attraktiven Preis suchen. Für Dell ist dieser Schritt ungewöhnlich, da die XPS-Reihe bisher vor allem im hochpreisigen Bereich angesiedelt war.
Display mit höherer Bildrate
Das XPS 13 verfügt über ein 13,4 Zoll großes Touchdisplay mit einer Auflösung von 2560 x 1600 Pixeln. Es deckt den DCI-P3-Farbraum vollständig ab, was kräftigere Farben für Foto- und Videobearbeitung ermöglicht. Zudem bietet es eine Bildwiederholrate von bis zu 120 Hertz – ein deutlicher Vorteil gegenüber dem MacBook Neo, das nur 60 Hertz und den sRGB-Farbraum unterstützt. Dell hat außerdem eine beleuchtete Tastatur verbaut und zwei USB-C-Ports mit einer Datenübertragungsrate von bis zu 10 Gbit/s integriert.
Mehr Auswahl bei den Varianten
Obwohl Dell betont, dass das XPS 13 keine direkte Antwort auf das MacBook Neo sei, zeigen die technischen Daten deutliche Parallelen, besonders bei den Basismodellen. Während Apple sein Notebook nur in einfacheren Ausführungen anbietet, plant Dell weitere Varianten mit stärkeren Intel-Prozessoren, bis zu 32 GB Arbeitsspeicher und größeren SSDs. Damit spricht das XPS 13 eine breitere Zielgruppe an, die mehr Leistung und Speicherplatz benötigt.
Deutschland-Start noch offen
In den USA kostet das XPS 13 ab 699 US-Dollar. Schüler und Studierende können es zeitweise sogar ab 599 US-Dollar erwerben. Damit liegt der Preis auf dem Niveau des MacBook Neo mit 8 GB Arbeitsspeicher und 512 GB SSD. Wann das Notebook in Deutschland erhältlich sein wird, ist bislang nicht bekannt. Auch die Preise für den hiesigen Markt stehen noch nicht fest. Offen bleibt zudem, ob Dell hierzulande ebenfalls spezielle Bildungsrabatte für Schüler und Studierende anbietet.
Dell hat mit dem XPS 13 ein überzeugendes Mittelklasse-Notebook auf den Markt gebracht, das vor allem durch sein hochwertiges Display und die flexible Ausstattung punktet. Ob es dem MacBook Neo den Rang ablaufen kann, wird sich zeigen, sobald die Geräte in Deutschland verfügbar sind.



