Xiaomi ermöglicht Datenaustausch mit iPhones
Xiaomi macht den Datenaustausch mit iPhones einfacher. Nutzer ausgewählter Smartphones des Herstellers sollen künftig Dateien per Quick Share an Apple-Geräte senden können. Damit erweitert Xiaomi sein Betriebssystem HyperOS 3 um eine Funktion, die den Austausch zwischen Android und iOS erleichtert. Allerdings wird die Neuerung nicht auf allen Modellen verfügbar sein.
Hintergrund: Zusammenarbeit zwischen Android und iOS
Google arbeitet daran, die Zusammenarbeit zwischen Android und iOS auszubauen. Xiaomi schließt sich diesem Kurs an und integriert die neue Möglichkeit in HyperOS 3. Das Betriebssystem basiert zwar auf Android, wird vom Hersteller aber eigenständig weiterentwickelt und dient als Grundlage für das gesamte Xiaomi-Ökosystem – vom Smartphone bis zum Auto.
Feature bereits vorgeführt
Laut dem Online-Magazin „AndroidHeadlines“ hat Xiaomi bestätigt, dass AirDrop-Transfers auf den eigenen Geräten unterstützt werden. In einem auf X veröffentlichten Video zeigt das Unternehmen die Funktion auf einem Xiaomi 17T Pro. Dort wird demonstriert, wie Dateien über Quick Share zwischen einem Xiaomi-Smartphone und einem Apple-Gerät übertragen werden. Xiaomi plant außerdem, die Unterstützung schrittweise auf weitere Geräte mit HyperOS 3 auszuweiten.
Einschränkungen: Nicht alle Nutzer profitieren
Für aktuelle Spitzenmodelle soll das Update bereits in den kommenden Tagen bereitstehen. Wer ein älteres Smartphone oder ein günstigeres Modell nutzt, wird die Funktion dagegen voraussichtlich nicht erhalten. Xiaomi begründet das damit, dass ältere Geräte technisch nicht dafür ausgelegt sind. Damit bleibt die neue AirDrop-Kompatibilität zunächst vor allem Besitzern neuerer Smartphones vorbehalten.
Xiaomi hat mit diesem Schritt einen weiteren Meilenstein in der geräteübergreifenden Kommunikation gesetzt. Die Integration von AirDrop in HyperOS 3 zeigt, dass der Hersteller die Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen ernst nimmt. Nutzer, die sowohl ein Xiaomi-Smartphone als auch ein Apple-Gerät besitzen, dürfen sich über die neue Funktion freuen. Allerdings sollten Besitzer älterer Modelle nicht mit einer baldigen Unterstützung rechnen.



