Ninja Creami Eismaschine im Test: Schnell cremiges Eis selber machen
Ninja Creami Eismaschine im Test: Schnell cremiges Eis

Eis und Sorbet sind die perfekte Erfrischung an heißen Sommertagen. Doch schmeckt selbstgemachtes Eis genauso gut wie das vom Italiener um die Ecke? Die virale Ninja Creami NC300EU-Eismaschine verspricht genau das: individuelle Eiskreationen in wenigen Minuten, ohne lange Wartezeiten. IMTEST, das Test- und Verbraucherportal der FUNKE Mediengruppe, hat das Gerät unter die Lupe genommen und verrät, ob der Hype gerechtfertigt ist.

Kompakte Bauweise mit innovativem Schneidemesser

Im Gegensatz zu herkömmlichen Eismaschinen überzeugt die Ninja Creami durch ihr kompaktes Design. Statt eines Rührarms kommen hier Schneidemesser zum Einsatz. Laut Hersteller lassen sich damit verschiedene Eisspezialitäten wie klassisches Eis, Smoothies und Sorbet mit den gewünschten Zutaten zubereiten. Die Bedienung erfolgt über ein übersichtliches Display mit verschiedenen Programmen, darunter auch eine spezielle Funktion zum Unterheben von Extras.

Vorbereitung erfordert Vorausplanung

Ein Nachteil fällt den Testern gleich zu Beginn auf: Bevor die eigentliche Eiszubereitung starten kann, muss die Basismischung im beiliegenden Dessertbehälter für 24 Stunden bei minus 18 Grad Celsius tiefgekühlt werden. Wer also nicht vorgesorgt hat, muss sich gedulden. Im Lieferumfang sind drei Behälter mit je 500 Millilitern enthalten. IMTEST empfiehlt daher, stets mindestens einen Behälter mit der Basismischung im Tiefkühlfach bereitzuhalten. So kann man jederzeit innerhalb von maximal fünf Minuten frisches Eis zubereiten.

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Praktischer Test: Vanille, Schokolade, Sorbet und Milchshake

Im Test sollte die Ninja Creami Vanille- und Schokoladeneis, Zitronen-Sorbet und einen Blaubeer-Milchshake herstellen. Das tiefgefrorene Vanilleeis war nach dem ersten Durchlauf von zwei Minuten noch etwas krümelig. Erst ein zweiter Durchgang mit der Re-Spin-Funktion sorgte für eine cremig-zarte Konsistenz. Schokoladeneis und Milchshake gelangen dagegen direkt und hatten die gewünschte Textur. Das Zitronen-Sorbet blieb auch nach einer zweiten Runde etwas krümelig und erreichte nicht die optimale Konsistenz.

Handhabung und Reinigung

Die Ninja Creami punktet mit einem benutzerfreundlichen Display und einfachen Programmen. Allerdings gibt es Kritik an der Reinigung: Der doppelwandige Behälterdeckel lässt sich nur schwer säubern, da sich Spülwasser im Hohlraum sammelt und nur langsam wieder herausläuft. Dies beeinträchtigt auf Dauer die Hygiene.

Fazit: Vorausplanung zahlt sich aus

Die Ninja Creami-Eismaschine überzeugt, wenn man die Vorbereitungszeit einplant. Wer die Behälter rechtzeitig einfriert, kann in kürzester Zeit große Mengen Eis produzieren und schlägt damit klassische Eismaschinen. Die Testnote von 1,6 (Gut) bestätigt die Qualität. Für alle, die im Sommer spontan Lust auf selbstgemachtes Eis haben, ist die Ninja Creami eine lohnende Anschaffung.

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