Apple enthüllt iOS 27: KI-Revolution fürs iPhone
iOS 27: KI-Revolution fürs iPhone

Apple bereitet die Vorstellung von iOS 27 für die kommende Woche vor. Das große Update für kompatible iPhones wird am 8. Juni auf der WWDC präsentiert. Es soll nicht nur Schwachstellen beheben, sondern auch neue KI-Funktionen integrieren und EU-Vorgaben umsetzen. Beta-Tester können ab nächster Woche mit ersten Versionen experimentieren, während der finale Start für Herbst 2026 geplant ist.

KI im Mittelpunkt: Siri wird zum Chatbot

Laut Berichten rückt Apple iOS 27 stark in Richtung Künstliche Intelligenz. Im Zentrum steht eine neu aufgebaute Siri. Die Assistenz soll künftig wie ein KI-Chatbot funktionieren und sowohl per Text als auch per Sprache in Gesprächen genutzt werden können. Dafür kooperiert Apple mit Google und setzt für eigene Foundation-Modelle auf Gemini. Siri soll natürlicher antworten, komplexere Aufgaben verstehen und Internetinhalte zusammenfassen können.

Geplant ist zudem eine separate Siri-App für iPhone, iPad und Mac. Darin lassen sich neue Chats starten, Verläufe durchsuchen und Gespräche anpinnen – ähnlich wie bei anderen KI-Diensten. Die Optik erinnert an iMessage, und neue Unterhaltungen beginnen mit vorgeschlagenen Eingaben. Siri bleibt natürlich auch weiterhin über die Seitentaste oder per Sprachbefehl als Systemfunktion erreichbar.

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Apple prüft außerdem eine tiefere Verzahnung im System. Die Spotlight-Suche könnte stärker durch Siri ersetzt werden, und „Siri Suggestions“ soll besser passende Vorschläge auf Basis vorhandener Nutzerdaten liefern. Tests laufen auch für Siri in der iOS-Tastatur und in der Dynamic Island. Während einer Anfrage soll dort ein leuchtendes Siri-Symbol den laufenden Vorgang anzeigen.

Kamera und Fotos: Neue KI-Werkzeuge

In der Kamera-App soll Visuelle Intelligenz als eigener Siri-Modus auftauchen. Die Funktion liegt dann direkt neben Foto, Video, Porträt und Panorama. Der Modus erkennt Objekte, Pflanzen, Tiere, Kunstwerke oder Texte und beantwortet Fragen dazu. Zusätzlich kann die Kamera Nährwertangaben auf Verpackungen erfassen und Daten für Kalorien und Nährstoffe an die Health-App liefern. Auch Kontaktdaten von Visitenkarten oder Druckvorlagen lassen sich scannen und in die Kontakte-App übernehmen.

Apple macht die Kamera-App zudem stärker anpassbar. Bedienelemente erscheinen als Widgets und lassen sich am oberen Rand individuell platzieren – etwa für Blitz, Timer, Belichtung, Tiefenschärfe, Fotostile oder Auflösung. Neue Optionen für Raster und Ausrichtungshilfe sind ebenfalls vorgesehen. Da die Widget-Auswahl per Wischen von unten erscheint, wandern die bisherigen Kameraeinstellungen an eine andere Stelle und sind über einen neuen Button neben dem Auslöser erreichbar.

Die Fotos-App erhält neue Werkzeuge: „Extend“ erweitert den Bildausschnitt und ergänzt fehlende Bereiche per KI. „Enhance“ verbessert Farben, Helligkeit und weitere Einstellungen automatisch. „Reframe“ ermöglicht nachträgliche Perspektivwechsel, vor allem bei räumlichen Fotos. Dazu kommt ein Generator für eigene Hintergrundbilder, der direkt in der Wallpaper-Auswahl von iOS auf Basis von Image Playground arbeitet.

Optimierungen bei Leistung und Akkulaufzeit

Weitere Funktionen umfassen Apple Wallet mit einer Scan-Funktion, die aus physischen Tickets oder Mitgliedskarten digitale Pässe erstellt. Für Apple Cash ist eine KI-gestützte Rechnungsaufteilung geplant: Ein Foto eines Bons erzeugt Zahlungsanfragen für mehrere Personen. Apple Cash ist derzeit nicht in Deutschland verfügbar, ein Startdatum ist nicht bekannt.

Im Zusammenhang mit dem Digital Markets Act der EU erlaubt iOS 27 alternative Streaming-Standards. Nutzer können dann neben AirPlay auch Drittanbieter-Dienste wie Google Cast als Standard festlegen. AirPods-Einstellungen werden neu geordnet, ohne dass eine eigene AirPods-App nötig ist. Safari erhält eine neue Startseite mit Tabs für Favoriten, Lesezeichen, Leseliste und Verlauf. In der Wetter-App gibt es eine Übersicht für Temperatur, Regen und Wind direkt auf der Hauptseite. Die Suche in Apps wie Apple Music, Podcasts, News und Apple TV kehrt in die Navigationsleiste zurück.

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Laut „Bloomberg“ liegt der Hauptfokus auf Optimierung: Apple räumt alten Systemcode auf, macht Apps und Funktionen effizienter und verbessert damit Stabilität, Leistung und Energieverbrauch. Das Update wird daher mit Mac OS X Snow Leopard verglichen. Parallel bereitet iOS 27 den Start des ersten Foldable-iPhones vor, inklusive Wechsel zwischen Außenbildschirm und großem Innendisplay sowie Funktionen wie Seitenleisten in Apps und zwei Apps nebeneinander.

Kompatible iPhones: Welche Modelle erhalten iOS 27?

Welche iPhones iOS 27 bekommen, ist noch offen. Ein Leak nennt iPhone 12, iPhone SE der dritten Generation und neuere Modelle als mögliche Mindestvoraussetzung. Damit könnten iPhone 11, iPhone 11 Pro, iPhone 11 Pro Max und iPhone SE der zweiten Generation wegfallen. Bestätigt ist diese Liste bislang nicht.