Apple stellt Siri-AI vor: Zwei Jahre nach der Ankündigung
Apple hat endlich seine lang erwartete KI-gestützte Sprachassistentin Siri vorgestellt. Zwei Jahre nachdem das Unternehmen erstmals eine intelligentere Version zeigte, will es nun im Wettlauf um künstliche Intelligenz aufholen. Die Updates betreffen iPhones, iPads und Macs. Nutzer in Deutschland müssen jedoch noch Geduld haben, da die Funktionen zunächst nur in englischer Sprache verfügbar sein werden.
Was bringt die neue Siri?
Die neue Siri basiert auf einem fortschrittlichen KI-Modell, das natürlichere Gespräche ermöglicht und komplexere Anfragen versteht. Sie kann kontextbezogene Antworten geben, Termine planen, Nachrichten zusammenfassen und sogar Emojis vorschlagen. Apple verspricht eine deutlich verbesserte Leistung im Vergleich zur Vorgängerversion.
Verfügbarkeit und Update-Plan
Die Updates werden ab dem 8. Juni 2026 ausgerollt. Zunächst erhalten iPhone-Nutzer mit iOS 20, iPad-Nutzer mit iPadOS 20 und Mac-Nutzer mit macOS 15 die neuen Funktionen. In Deutschland ist die neue Siri vorerst nur auf Englisch nutzbar; eine deutsche Version soll in den kommenden Monaten folgen.
Hintergrund: Apples KI-Strategie
Apple hatte die intelligente Siri erstmals vor zwei Jahren auf der Worldwide Developers Conference (WWDC) gezeigt. Damals hieß es, die Funktionen würden „bald“ kommen. Nun, nach mehreren Verzögerungen, ist es endlich so weit. Das Unternehmen betont, dass Datenschutz weiterhin oberste Priorität habe: Die KI-Verarbeitung erfolgt weitgehend auf dem Gerät, nicht in der Cloud.
Reaktionen und Ausblick
Branchenexperten sehen in der neuen Siri einen wichtigen Schritt für Apple, um mit Konkurrenten wie Google Assistant und Amazon Alexa gleichzuziehen. Ob die Verspätung dem Unternehmen geschadet hat, bleibt abzuwarten. Apple-Chef Tim Cook, der sich auf der WWDC verabschiedete, zeigte sich optimistisch: „Wir haben die beste KI-Assistentin entwickelt, die es je gab.“
Für deutsche Nutzer heißt es jedoch: Abwarten. Ein genaues Datum für die deutsche Sprachversion nannte Apple nicht. Bis dahin können sie die englische Version testen – sofern sie der englischen Sprache mächtig sind.



