Ein Vorpommer im Olympiafieber: Bürgermeister erlebt Winterspiele hautnah
Während Millionen Zuschauer die Olympischen Winterspiele in Italien vor dem Fernseher verfolgen, hat sich ein Vorpommer seinen persönlichen Traum erfüllt. Marcel Falk, Bürgermeister von Stolpe an der Peene und SPD-Landtagsabgeordneter, erlebt die Sportgroßveranstaltung aktuell live vor Ort und teilt seine Begeisterung im exklusiven Interview.
Biathlon-Leidenschaft in Südtirol
Im Biathlon-Stadion von Antholz in Südtirol feuert der leidenschaftliche Sportfan derzeit die deutschen Athleten mit voller Hingabe an. „Ich bin ein Sportfan, das weiß man ja. Ob beim Fußball oder anderen Sportarten, ich bin gerne live dabei. Das ist eine echte Leidenschaft“, erklärt Falk mit spürbarer Euphorie in der Stimme. Seine Faszination für den Biathlon entzündete sich bereits während der Weltmeisterschaft in Oberhof, wo er gemeinsam mit seinem Bruder als Zuschauer vor Ort war.
Die Entscheidung, die Olympischen Winterspiele in Europa nicht zu verpassen, reifte bei dem Vorpommer bereits vor über einem Jahr. „Die Atmosphäre hier in Antholz ist einfach fantastisch. Die Menschen sind ausgesprochen freundlich und hilfsbereit. Dass hier auch Deutsch gesprochen wird, kommt uns natürlich sehr entgegen“, berichtet Falk begeistert von seinen Eindrücken.
Private Olympiareise mit politischen Weggefährten
Zur Reisegruppe gehören sein Landtagskollege Andreas Butzki aus Neustrelitz sowie die SPD-Landtagsabgeordnete Christine Klingohr mit ihrem Ehemann, bekannt als „Bauer Korl“. Falk betont jedoch nachdrücklich, dass es sich bei dieser Unternehmung um einen rein privaten Urlaub handelt. „Genau wie andere Menschen zum Skifahren in die Berge fahren, sind wir einfach bei Olympia dabei“, stellt der Bürgermeister klar.
Ein besonderes Highlight war der Besuch im Deutschen Haus, wo Falk zahlreiche Selfies mit deutschen Sportstars und Medaillengewinnern machen konnte. Darunter befanden sich die Olympiasieger Tobias Arlt und Tobias Wendel aus der Rodel-Teamstaffel sowie die doppelte Silbermedaillengewinnerin und Skifahrerin Emma Aicher.
Gesundheitliche Einschränkungen und unvergessliche Momente
Aufgrund der gesundheitlichen Folgen eines schweren Autounfalls kann Falk selbst nicht mehr auf die schmalen Bretter steigen. „Sonst wäre ich bestimmt auch auf der Piste unterwegs“, ist sich der Sportbegeisterte sicher. Stattdessen bleibt er am Rand des Biathlon-Stadions und unterstützt die deutschen Athleten mit lautstarker Anfeuerung.
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war die Fahrt nach Cortina zur olympischen Flamme, die Falk mit besonderer Vorfreude antizipiert hatte. Die Reisegruppe aus Mecklenburg-Vorpommern dokumentierte diesen Moment vor dem olympischen Feuer mit einem gemeinsamen Foto.
Medaillenhoffnungen und bleibende Erinnerungen
Bis Sonntag will der Vorpommer noch vor Ort bleiben und die deutschen Sportler weiterhin tatkräftig unterstützen. „Vielleicht klappt es ja da auch noch mit einer Medaille“, hofft Falk im Gespräch. Unabhängig vom sportlichen Ausgang betrachtet er die Reise nach Italien bereits jetzt als vollen Erfolg.
Wenn es am Sonntag zurück in die norddeutsche Heimat geht, wird Marcel Falk unvergessliche Sporterlebnisse und einmalige Begegnungen im Gepäck haben. „Auf jeden Fall hat sich die Fahrt nach Italien gelohnt“, resümiert der begeisterte Olympia-Besucher, der sich einen lang gehegten Traum erfüllt hat und diese Erfahrung noch lange in Erinnerung behalten wird.



