Kölns Befreiungsschlag: El Mala knackt Podolski-Rekord im Überlebensspiel
Kölns Befreiungsschlag: El Mala knackt Podolski-Rekord

Kölns Befreiungsschlag: El Mala knackt Podolski-Rekord im Überlebensspiel

Endlich Erlösung für den 1. FC Köln! In einem dramatischen Überlebensspiel gegen Werder Bremen gelang dem FC ein überzeugender 3:1-Sieg, der die Mannschaft in der Bundesliga-Tabelle auf Platz 13 katapultierte und den direkten Abstiegskampf deutlich entschärfte. Mit diesem wichtigen Dreier hat Köln nun satte neun Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz und bereits fünf Punkte Abstand zum Relegationsrang.

El Malas historischer Elfmeter

Den Grundstein für diesen Erfolg legte Said El Mala bereits in der 7. Spielminute. Der 19-jährige Offensivspieler verwandelte einen Foulelfmeter souverän und brachte seine Mannschaft damit früh in Führung. „Ich hatte Kuba gefragt, aber er wollte nicht schießen. Ich habe mich gut gefühlt und dann den Ball hingelegt“, erklärte El Mala nach dem Spiel. „Klar, da war Druck! Aber ich hatte Bock. Das ist tatsächlich mein erster Elfmeter.“

Trainer René Wagner, der in seinem zweiten Spiel als Chef-Coach seinen ersten Sieg feierte, kommentierte die Elfer-Situation: „Wir hatten vor dem Spiel keinen Schützen bestimmt. Said hat sich den Ball genommen, weil er sich gut gefühlt hat.“

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Historischer Meilenstein: Mehr Tore als Podolski

Besonders bemerkenswert: Mit diesem Treffer erzielte El Mala bereits sein 11. Saisontor in der Bundesliga. Damit hat der junge Stürmer eine bedeutende Marke geknackt – er übertrifft die Torausbeute von FC-Legende Lukas Podolski aus dessen erster Bundesliga-Saison 2003/04. „Das ist cool – eine Auszeichnung“, freute sich El Mala. „Wenn man Poldi-Rekorde knackt, ist das immer etwas Besonderes. Ich hoffe, dass irgendwann auch jemand meinen Rekord knacken wird.“

Teamgeist und Fanjubel

Nach dem Schlusspfiff feierte die gesamte Mannschaft ausgelassen mit den Fans. El Mala tanzte mit seinen Kollegen über den Platz und drehte sogar Videos mit seinem Handy. „Der Sieg gibt uns extrem viel Energie für die nächsten Spiele“, betonte der Torschütze. „Wir sind als Team noch mal mehr zusammengewachsen in den letzten Tagen und Wochen. Und ich glaube, das hat auch jeder im Stadion gespürt.“

Spielverlauf mit dramatischen Momenten

Die Partie entwickelte sich nach der frühen Führung durch El Mala zunächst zugunsten der Kölner. Nach einer Roten Karte gegen Werders Friedl in der 24. Minute hatte der FC das Spiel fest im Griff. Dennoch dauerte es bis zur 65. Minute, bis Ache auf 2:0 erhöhen konnte. Trotz der zahlenmäßigen Überlegenheit wurde es für Köln noch einmal brenzlig, als Schmid per Foulelfmeter auf 1:2 verkürzte. Erst der Treffer von Johannesson in der sechsten Minute der Nachspielzeit brachte die endgültige Entscheidung.

Kapitän Schwäbe erleichtert

Kapitän Marvin Schwäbe zeigte sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert: „Der Sieg ist unfassbar wichtig. Ich glaube, man hat einfach im Spiel gesehen, was für einen großen Schritt wir mit diesem Spiel machen können. Das war wahrscheinlich die extra Motivation, die wir gebraucht haben. Wir haben echt ein sehr, sehr gutes Spiel gemacht.“ Der Torhüter verwies auch auf die positive Wirkung der Roten Karte für Bremen: „Natürlich hat uns die Rote Karte der Bremer auch gutgetan. Ein rundum gelungener Tag.“

Ausblick auf die kommenden Spiele

Mit diesem wichtigen Erfolg im Rücken blickt der 1. FC Köln nun optimistisch in die Zukunft. Bereits am Freitag kann die Mannschaft einen vorentscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt machen. Schwäbe kündigte an: „Mit dem Sieg und Selbstvertrauen werden wir zum Spiel nach St. Pauli fahren.“ Die Rettung scheint für den traditionsreichen Verein zum Greifen nah.

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